| 20:41 Uhr

Fußball-Bundesliga
HSV nimmt sich Gladbach als Vorbild für das Wunder

Hamburg. Für die angestrebte Last-Minute-Rettung in der Fußball-Bundesliga dient dem Hamburger SV Borussia Mönchengladbach als Vorbild. In der Saison 2010/2011 rettete Trainer Lucien Favre das Team vom Niederrhein, das vom 29. Spieltag an 13 Zähler aus den letzten sechs Spielen holte und seinen Fünf-Punkte-Rückstand auf den Relegationsrang wettmachte. „Die Borussia hat es uns vorgemacht. Das ist unser Beispiel, dass wir es auch schaffen können“, sagte HSV-Direktor Sport, Bernhard Peters, nach dem 3:2 gegen Schalke 04.

Für die angestrebte Last-Minute-Rettung in der Fußball-Bundesliga dient dem Hamburger SV Borussia Mönchengladbach als Vorbild. In der Saison 2010/2011 rettete Trainer Lucien Favre das Team vom Niederrhein, das vom 29. Spieltag an 13 Zähler aus den letzten sechs Spielen holte und seinen Fünf-Punkte-Rückstand auf den Relegationsrang wettmachte. „Die Borussia hat es uns vorgemacht. Das ist unser Beispiel, dass wir es auch schaffen können“, sagte HSV-Direktor Sport, Bernhard Peters, nach dem 3:2 gegen Schalke 04.


Durch den Erfolg zog der HSV (22 Punkte) in der Tabelle am 1. FC Köln (21) vorbei und verkürzte den Abstand auf den Drittletzten FSV Mainz 05 (27) auf fünf Zähler. „Wir setzten alle Energie in die letzten Spiele“, betonte Peters. Der in überzeugender Manier erkämpfte Erfolg gegen den Tabellenzweiten aus Gelsenkirchen soll der Auslöser für die HSV-Trendwende nach zuvor 15 Partien ohne Dreier sein.

Dass ein solches Fußball-Wunder möglich ist, haben die Hamburger selbst schon erlebt. 2014/2015 schafften die Hanseaten unter Bruno Labbadia ein ähnliches Kunststück. Nach 29 Spieltagen war der HSV Letzter, holte aber mit zehn Punkten aus den finalen sechs Partien fünf Zähler mehr als Direkt-Absteiger SC Freiburg im selben Zeitraum. Der HSV gewann dann gegen den Karlsruher SC die Relegation.