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Hrubeschs Jungs liefern gegen Portugal eine Galavorstellung ab

Brasilia. Trainer Horst Hrubesch spendierte seinen Spielern den verdienten Lohn für eine Fußball-Demonstration. Am Tag nach dem 4:0-Triumph gegen Portugal und dem Einzug in das Halbfinale des olympischen Turniers durften sich die DFB-Fußballer eine Extra-Mütze Schlaf gönnen und ausgiebig vom ganz großen Coup träumen. "Wenn man sieht, was die Mannschaft daraus gemacht hat und wie sie gespielt hat, kann man von einer Galavorstellung sprechen", sagte Hrubesch. Die Tore schossen Serge Gnabry (45.+1), Weltmeister Matthias Ginter (57.), Davie Selke (75.) und Philipp Max (87.). Agentur

Pflege und Wassertraining standen auf dem Programm, ehe der DFB-Tross gestern nach São Paulo für das morgige Halbfinale gegen Nigeria (21 Uhr) reiste.


In Windeseile hat sich die unter großen Schwierigkeiten nominierte Auswahl zu einer Einheit entwickelt, die nun Gold ins Visier nimmt. Das Endspiel im Maracanã in Rio, Ort des deutschen WM-Triumphs 2014, ist das Ziel. Dazu fehlt noch ein Schritt: der Sieg morgen gegen Nigeria, Olympiasieger von 1996. "Das ist eine tolle Mannschaft, die viel Qualität besitzt", sagt Hrubesch.

Im zweiten Halbfinale trifft Gastgeber Brasilien mit Neymar morgen auf Honduras (18 Uhr), ein Traumfinale winkt also.