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Hochklassiges Tennis in Kirkel und Neunkirchen

Tennis : Eine Woche starkes Tennis in Kirkel und Neunkirchen

Am Montag geht es los. Rund 200 Athleten aus 40 Nationen strömen ins kleine Neunkirchen. Um Tennis zu spielen. Von Montag bis Samstag läuft das Grad 3-ITF-Turnier der Klasse U18. Von Mittwoch bis Sonntag spielen Kinder der Klasse U12 bei den proWIN Saarland Junior Open um die Titel.

Bei jedem Turnier wird es vier Konkurrenzen geben, je zwei im Einzel (32 Einzelstarter) und zwei im Doppel (16 Doppel). Ausgerichtet werden beide Wettbewerbe von der Tennisabteilung des TuS Neunkirchen.

Zur Verdeutlichung der notwendigen Infrastruktur soll an dieser Stelle beispielhaft das Herreneinzel des ITF-Turniers herangezogen werden: Die Hauptrunde wird mit 32 Teilnehmern bestritten, die erste Runde entspricht also dem Sechzehntel-Finale. Auf der Suche nach dem Turniersieger werden alleine hier 31 Partien gespielt. Da nur die 22 bestplatzierten Weltranglisten-Spieler gesetzt sind, findet in den ersten Turniertagen zusätzlich eine Qualifikation statt. In dieser versuchen 26 weitere Athleten, einen der begehrten Plätze im Hauptfeld zu ergattern. Entsprechend der immensen Masse an Spielen müssen ausreichend Plätze zur Verfügung stehen. Gespielt wird zum einen auf der Tennisanlage am Biedersberg in Neunkirchen, die über sechs Sandplätze verfügt. Da die Anlage ob der zahlreichen Partien an ihre Kapazitätsgrenzen gerät, wird in der Qualifikation und den ersten Runden – je nach Überlappung beider Turniere – zusätzlich auf der Tennisanlage des TC Kirkel gespielt. Dort gibt es weitere fünf Plätze.

Grundsätzlich wird an allen Turniertagen von vormittags bis in die  Abendstunden gespielt. Bei einem reibungslosen Turnierablauf werden die letzten Finals Samstag (U18) und Sonntag (U12) stattfinden. Verschiebungen können immer wieder auftreten. Für den Fall, dass es wetterbedingt zu größeren Störungen im Zeitplan kommt, versichert Turnierdirektor Günter Horsch: „Wir sind auf Schlechtwetter-Perioden eingestellt, haben Puffer eingerichtet.“