Hochbetrieb im Betzental

St. Ingbert. Nachdem St. Wendel ab dem nächsten Jahr auf seinen Weltcup Marathon für Mountainbiker verzichtet, sind im Saarland mit internationalem Zuschnitt nur noch der Saarschleifen- und der St. Ingberter Bank1Saar MTB-Marathon im Wettkampfkalender übrig geblieben. Letzterer findet an diesem Samstag und Sonntag statt. Zum elften Mal bereits

 Die Mountainbike-Strecke in St. Ingbert gehört zu den schönsten und schwierigsten in ganz Deutschland. Foto: Becker & Bredel

Die Mountainbike-Strecke in St. Ingbert gehört zu den schönsten und schwierigsten in ganz Deutschland. Foto: Becker & Bredel

St. Ingbert. Nachdem St. Wendel ab dem nächsten Jahr auf seinen Weltcup Marathon für Mountainbiker verzichtet, sind im Saarland mit internationalem Zuschnitt nur noch der Saarschleifen- und der St. Ingberter Bank1Saar MTB-Marathon im Wettkampfkalender übrig geblieben. Letzterer findet an diesem Samstag und Sonntag statt. Zum elften Mal bereits. "Wir hoffen natürlich, dass es noch viele mehr werden", sagt Jörg Grünbeck, selbst einer der besten Saar-Senioren auf zwei Rädern und Cheforganisator der Mammutveranstaltung rund ums Betzentalstadion. Diese Hoffnung stützt sich auch darauf, dass der Hauptsponsor, die Bank1Saar, weiter im Boot bleibt. Deren Marketingleiter Herbert Herget verspricht: "Wir werden die Veranstaltung auch weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen." Veranschlagt ist das Unternehmen MTB-Marathon mit etwa 40 000 Euro. Da auch die Stadt St. Ingbert und weitere Sponsoren die Veranstaltung nach Kräften unterstützen, ist auch in diesem Jahr die Finanzierung gesichert. Darüber hinaus kann der ausrichtende Radsportclub mit seinem rührigen Vorsitzenden Bernhard Beck schon jetzt beruhigt in die Zukunft schauen. Da hat der Verein mit den deutschen Meisterschaften 2011 und 2014 zwei besonders hochkarätige Herausforderungen vor der Brust. Bereits 2007 war die deutsche Elite zu Gast in St. Ingbert - und war hinterher voll des Lobes. Der Marathon dieses Jahres wird dadurch aufgewertet, dass am Sonntag auch die Südwest- und Saarlandmeister ermittelt werden. Denn auf der Strecke rund um das Betzentalstadion finden auch die Besten mit den ganz hohen Ansprüchen optimale Voraussetzungen, um sich nach allen Regeln der Kunst auf ihren zwei Rädern auszutoben.Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten. "Ich bin sicher, dass sich alle Teilnehmer bei uns wieder wohl fühlen werden", kündigt Veranstaltungs-Manager Grünbeck an. An beiden Veranstaltungstagen sind neben 120 Vereinsmitgliedern etwa 130 Helfer im Einsatz. Wie in den Vorjahren werden drei Strecken-Varianten angeboten: die Marathon-Langstrecke (Meisterschaftsstrecke) mit 93 Kilometern und 2700 Höhenmetern, die Marathon-Kurzstrecke mit 48 Kilometern und 1400 Höhenmetern und die Ministrecke mit 31 Kilometern und 1000 Höhenmetern. Die Streckenführung bietet nach wie vor jede Menge "Schmankerl", die das Herz jedes Mountainbikers höher schlagen lassen. Von DB-Trail, Bomberabfahrt oder Präsidenten-Trail etwa reden sogar die Profis mit größtem Respekt. Viele von ihnen kommen gerade deswegen so gerne nach St. Ingbert. Doch Vorsicht: Der Ritt über Stock und Stein fordert von jedem alles. Jeder Hobbyradler, der mitzufahren gedenkt, sollte über ein Mindestmaß an Fitness verfügen. Die Starts zu den Rennen erfolgen am Sonntag zwischen 9 und 9.30 Uhr. Insgesamt rechnet der Verein mit 600 bis 700 Teilnehmern. 300 Voranmeldungen liegen bereits vor. Da der RSC hat auch ein Herz für den Nachwuchs hat, darf auch der wieder ran. Die "Kids Races" werden am Samstag ab 16 Uhr im Waldstadion gestartet. Interessenten können sich per E-Mail anmelden. Die Möglichkeit dazu besteht aber auch noch bis eine Stunde vor den jeweiligen Starts.