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Hobgarski schlägt bei den Tennis-Open in St. Wendel auf

Tennis : Hobgarski ist beim Heimspiel die hohe Favoritin

Heute ist der Aufschlag zur fünften Auflage der St. Wendeler Tennis-Open. Turnier ist so stark besetzt wie noch nie.

Spiel, Satz, Sieg Katharina Hobgarski? Nach einjähriger Auszeit schlägt die dreifache Turniersiegerin aus Haupersweiler wieder bei den St. Wendeler Tennis-Open auf – vom heutigen Freitag bis kommenden Sonntag, 22. September. „Katharina hat sich selbst angemeldet, das hat uns schon überrascht“, freut sich Turnierleiter Pavel Miksovsky über die prominente Zusage. Kürzlich war die Nummer 205 der Weltrangliste erstmals in der Qualifikation der US-Open an den Start gegangen, beim ITF-Turnier in Meitar (Israel) unterlag die 22-Jährige am vergangenen Wochenene im Finale der Dänin Clara Tauson erst nach drei Sätzen (6:4, 3:6, 1:6).  „Sie ist wieder die Favoritin auf den Turniersieg“, prophezeit Miksovsky. Hinter Hobgarski ist Antonia Schmidt (TC Vaihingen-Rohr) an Nummer zwei gesetzt. Mit der Kanadierin Maria Patrascu (22), die für Trier in der Regionalliga spielt, mischt noch ein weiterer Profi mit.

Nur all zu gerne hätte der Turnierchef den Zuschauern auch die Künste des 18-jährigen Milan Welte präsentiert. Der Saarlandmeister aus Schwalbach verpasste bei der Junioren-Ausgabe der US-Open den Einzug ins Halbfinale nur knapp und belegt nun Platz 71 der Junioren-Weltrangliste. „Leider war Milan krank und befindet sich seit Montag wieder im Aufbautraining. Schade, sonst hätte er bei uns gespielt“, bedauert der Turnierleiter. Zudem fehlt der Marpinger Simon Junk wegen seines Studienaufenthalts in den USA.  Dennoch, so kündigt Miksovsky an, sei die männliche Konkurrenz so stark wie noch nie besetzt. „Wir haben 50 Meldungen, das Turnier ist hochkarätig besetzt“, stellt er fest. Im Teilnehmerfeld befinden sich sechs Spieler, die unter den nationalen Top 100 rangieren. An Nummer eins geht Nikolas Walterscheid-Tukic (Marienburger SC) ans Netz. Eine gute Rolle traut Miksovsky auch dem Vorjahressieger Tom Schönenberg sowie dem Ukrainer Olexiy Kolisnyk zu. Vom heimischen Oberligisten SG Nordsaar sind Tim Beckstein, Dustin Schuh und Jasper Schaadt mit dabei.

Zum ersten Mal werden die Halbfinale am Sonntag vor den Endspielen ausgetragen. „Das wird gut ankommen, wir können dadurch vier Topspiele auf hohem Level an einem Tag anbieten“, meint Miksovsky. Insgesamt geht es bei den fünften Tennis-Open um ein Preisgeld von 6000 Euro. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.