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HG Saarlouis will sich nach der Demontage rehabilitieren

HG Saarlouis will sich nach der Demontage rehabilitieren

In der 2. Handball-Bundesliga geht es in dieser Woche Schlag auf Schlag: Nach der 25:34-Pleite am späten Mittwochabend bei der DJK Rimpar trifft die HG Saarlouis morgen auf den TV Neuhausen – und will wieder aufstehen.

Als Abstiegskandidat beim Tabellendritten zu verlieren, ist nicht ungewöhnlich. Eine Klatsche mit neun Toren Rückstand zu kassieren, allerdings schon. So geschehen beim Spiel des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis bei der DJK Rimpar am Mittwochabend. Nur zwei Tage bleiben der Mannschaft von Trainer Goran Suton, die 25:34-Pleite zu verdauen und sich vor dem Heimspiel gegen den TV Neuhausen an diesem Samstag (19.30 Uhr, Stadtgartenhalle) wieder aufzurichten.

"Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Leider sind wir in der zweiten Halbzeit in diesem Kampf gefallen", sagt Goran Suton und nennt vor allem die Abwehr- und Torhüter-Leistungen in der zweiten Halbzeit als Ursache für die deutliche Niederlage. Die wiederum soll ein Sieg gegen Neuhausen, das in der Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor der HG Saarlouis (15.) auf dem elften Platz steht, vergessen machen: "Um sich taktisch perfekt auf einen Gegner einzustellen, reichen zwei Tage natürlich nicht. Aber für uns ist es ohnehin wichtiger, mental wieder aufzustehen", meint Suton, der wahrscheinlich auf den erkrankten Philipp Kessler verzichten muss. Er war wie Torwart Patrick Schulz, der wohl spielen kann, bereits am Mittwoch aufgrund eines grippalen Infekts nicht hundertprozentig fit. Der Trainer hofft, "dass diese Erkrankung nicht in der Mannschaft die Runde macht und demnächst weitere Spieler ausfallen."

Vor allem auf ein Markenzeichen des früheren Bundesligisten und letztjährigen Tabellensiebten muss sich Sutons Mannschaft einstellen: die offensive 3-2-1-Abwehr. "In erster Linie geht es für uns darum, diese Abwehr gezielt anzugreifen und dabei nicht zu vergessen, dass der Erfolg für unser Spiel in unserer Abwehr liegt", sagt der HG-Trainer und verweist auf das letzte Spiel des TV Neuhausen, das mit einer 30:13-Demontage von Eintracht Baunatal endete. So etwas will die HG nicht erleben - nicht nach der Klatsche in Rimpar und schon gar nicht vor eigenem Publikum in der Stadtgartenhalle.