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HG Saarlouis trifft das Tor nicht

HG Saarlouis trifft das Tor nicht

Potsdam/Saarlouis. Dass die HG Saarlouis ihr erstes Spiel in der neuen 2. Bundesliga am vergangenen Freitagabend mit 25:29 (11:15) beim 1. VfL Potsdam verlor, hat einen Grund: die zahlreichen verworfenen, sogenannten "freien Bälle". Der erste Torwurf des Spiels von Daniel Fontaine in der 2

Potsdam/Saarlouis. Dass die HG Saarlouis ihr erstes Spiel in der neuen 2. Bundesliga am vergangenen Freitagabend mit 25:29 (11:15) beim 1. VfL Potsdam verlor, hat einen Grund: die zahlreichen verworfenen, sogenannten "freien Bälle". Der erste Torwurf des Spiels von Daniel Fontaine in der 2. Minute landete nicht im gegnerischen Gehäuse - ebenso wenig der letzte, von Dirk Holzner abgeschlossene, Versuch in der 60. Minute. Wie ein roter Faden zog sich die nicht vorhandene Effizienz der Gäste durch das Spiel, das vor etwa 330 Zuschauern in der Sporthalle Potsdam ausgetragen wurde."Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, wir haben einfach zu viele unserer Chancen nicht genutzt", resümierte HG-Trainer Andre Gulbicki - und kündigte an: "Aber daran werden wir in dieser Woche arbeiten, und das wird beim Heimspiel gegen Essen schon anders aussehen." Die Partie in der Stadtgartenhalle beginnt am Samstag um 19.30 Uhr.

Nach zehn Minuten gelang Rechtsaußen Otto Fetser am Freitag die erste und einzige HG-Führung zum 6:5. "Eigentlich waren sich beide Mannschaften insgesamt gesehen ebenbürtig", sagte Fetser einen Tag nach der Niederlage und erklärte, dass vor allem Potsdams Torwart Gabor Pulay den Unterschied ausmachte: "Der hat alles zugenagelt. Und nach vorne haben die einfach unsere Unkonzentriertheiten hinten ausgenutzt." Vor allem in der Phase nach Fetsers Führungstreffer verwarf die HG reihenweise "freie Bälle". Danijel Grgic, Daniel Fontaine, Andre Lohrbach und Fetser scheiterten bis zur Halbzeit immer wieder an Pulay, Potsdams Deckung oder dem Torrahmen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte die HG durch eine schnelle 4:1-Serie auf 15:16, zeigte in den folgenden zehn Minuten aber fast deckungsgleich die Abschlussschwäche, wie zur gleichen Phase in Hälfte eins - am Ende stand es 25:29 für den Gastgeber. "Das war ein Gegner auf Augenhöhe. Wir haben unsere Chancen gut rausgespielt, aber wir haben dann einfach nicht so getroffen, wie wir es eigentlich gewohnt sind", sagte HG-Torwart Jan Peveling: "Wenn wir nur die Hälfte davon rein gemacht hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen."

Das Spiel beim Vorjahres-Fünften der 2. Liga Nord taugte auch aus einem anderen Grund nicht zu einer Standortbestimmung in der neuen eingleisigen Liga. "Wenn man die anderen Ergebnisse betrachtet, wie zum Beispiel den knappen 27:26-Sieg von Essen gegen Aufsteiger Leipzig und die überraschende 24:31-Niederlage von Hamm gegen den DHC Rheinland, dann behaupte ich mal, dass es in dieser Saison keine Spiele geben wird, die mit zehn oder zwölf Toren Unterschied enden. Das ist eine Hammer-Liga", erklärte Fetser. Und um in dieser zu bestehen, muss man eben die Chancen nutzen, die sich einem bieten. "Das ist eine Hammer-

Liga."

Otto Fetser, Rechtsaußen

der HG Saarlouis

2.handball-Bundesliga

1. Spieltag:

1. VfL Potsdam - HG Saarlouis 29:25

Tusem Essen - DHfK Leipzig 27:26

ASV Hamm-Westfalen - DHC Rheinland 24:31

TV Emsdetten - HSG Nordhorn-Lingen 21:25

GWD Minden - ThSV Eisenach 33:28

TV Bittenfeld - VfL Bad Schwartau 34:30

TV Neuhausen/Erms - SV Post Schwerin 34:26

HC Erlangen - TV Korschenbroich 23:22

HSG Düsseldorf - TSG Friesenheim :

HC Empor Rostock - SG BBM Bietigheim :