HG Saarlouis kommt in verloren geglaubter Partie noch mal zurück

HG Saarlouis kommt in verloren geglaubter Partie noch mal zurück

Hamm. "Ein Punkt ist immer ein gewonnener Punkt. Vor allem bei einem Auswärtsspiel", sagte Goran Suton, Trainer des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis. Zuvor hatte er mit seiner Mannschaft beim ASV Hamm-Westfalen 29:29 (11:18) gespielt.Nur wenige Sekunden vor dem Ende hatte die HG Saarlouis gleich zwei Mal die Chance, das Spiel zu gewinnen

Hamm. "Ein Punkt ist immer ein gewonnener Punkt. Vor allem bei einem Auswärtsspiel", sagte Goran Suton, Trainer des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis. Zuvor hatte er mit seiner Mannschaft beim ASV Hamm-Westfalen 29:29 (11:18) gespielt.Nur wenige Sekunden vor dem Ende hatte die HG Saarlouis gleich zwei Mal die Chance, das Spiel zu gewinnen. In der Schlussminute trafen Merten Krings und Dirk Holzner aber nur den Pfosten - dafür hielt HG-Torhüter Darius Jonczyk im Anschluss den letzten Wurf der Gastgeber von Marian Orlowski. Doch ein Sieg wäre des Guten wohl zuviel gewesen.

"Wir waren in der ersten Hälfte einfach nicht gut, haben unsere Angriffe zu schnell abgeschlossen und dadurch auch eine gewisse Sicherheit in der Abwehr verloren", analysierte Trainer Suton den 11:18-Pausenrückstand. Nach acht Minuten lag sein Team mit 2:6 hinten, nach knapp 21 Minuten mit 8:15. Vor 1790 Zuschauern in der Westpress-Arena in Hamm-Werries legte die HG im zweiten Durchgang aber den Schalter um und kam spät, aber verdient zum Ausgleich. Saarlouis' bester Werfer, Tim Suton (sieben Tore), markierte in der 54. Minute das 27:27.

"Wir sind mit einer fantastischen Entschlossenheit aus der Kabine gekommen und haben die Aufholjagd gestartet. Dabei haben wir sowohl in der Abwehr als auch im Angriff einfach cleverer gespielt", sagte Trainer Suton, der von der Leistungssteigerung seiner Mannschaft begeistert war: "Das war ein moralisch erkämpfter Punkt." Wesentlichen Anteil am Gelingen der Aufholjagd hatte der starke Rückraum. Links überzeugte Tim Suton, rechts setzte Jonathan Julvécourt (vier Tore) immer wieder Akzente, und in der Mitte vertrat Merten Krings (sechs) den verletzten Kapitän Danijel Grgic über die vollen 60 Minuten. "Danijel ist am Samstag wieder dabei", stellte Suton in Aussicht. Dann empfängt Saarlouis mit der SG Leutershausen den Tabellenletzten in der Stadtgartenhalle (Anwurf um 19.30 Uhr). zen