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HG Saarlouis drohen im Topspiel gegen Bittenfeld mehrere Ausfälle

Saarlouis. Vor einer Woche war man beim Handball-Zweitligisten HG Saarlouis noch der Meinung, die Grippewelle sei abgeebbt. Vor dem Heimspiel gegen den TV Bittenfeld heute Abend um 19.30 Uhr gibt es nun doch noch einige Ausläufer zu beklagen. Sebastian Zenner

Die Rückraumspieler Nikolaos Riganas und Jaka Spiljak sowie Kreisläufer Michael Schulz sind derzeit noch entsprechend angeschlagen, Jonas Faulenbach hat zudem Knieschmerzen.

"Diese Woche lief es beschwerlich", sagt HG-Trainer Goran Suton, gibt sich vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten aber kämpferisch: "Trotzdem sollten wir dieses Spiel mutiger angehen, als man es vielleicht im Vorfeld von uns erwartet." Den Mut sollen seine Spieler aus den letzten drei Heimspielen schöpfen, die allesamt gewonnen wurden. Grundlegend dafür waren jeweils stabile Abwehrleistungen, auf die der Trainer auch diesmal setzt: "Natürlich kommen noch Feinheiten in unserem Matchplan hinzu, die ich aber verständlicherweise vorher nicht verraten kann."

Nichts Neues verraten oder verkünden kann der Vorsitzende der HG Saarlouis , Richard Jungmann, in Sachen Kaderplanung für die kommende Saison. "Wir befinden uns nach wie vor in den Gesprächen", sagt Jungmann. Nach einem Gespräch mit Liga-Toptorjäger Dirk Holzner (186 Tore) hat er sogar noch Hoffnung, dass der 25-jährige Linksaußen in Saarlouis bleiben könnte. "Das wird sich in den nächsten zwei Wochen definitiv entscheiden", kündigt der HG-Chef an: "Wenn er die Möglichkeit hat, in der Bundesliga zu spielen, wollen wir ihm den Weg nicht verbauen." Holzner hatte angekündigt, seine Chancen ausloten zu wollen.