HG Saarlouis besiegt Hochdorf und bleibt zuhause ungeschlagen

Handball : Das Hoch hält gegen Hochdorf an

Die Handballer der HG Saarlouis bleiben in der Stadtgartenhalle ungeschlagen.

Das Hoch vor der Heimkulisse hielt auch gegen den TV Hochdorf an: Die Handballer der HG Saarlouis bleiben in der 3. Liga Süd zu Hause eine Macht. Exakt 1069 Zuschauer wurden am Samstag Zeuge, wie das Team von Trainer Philipp Kessler den Aufsteiger mit 30:24 (15:14) am Ende klar in die Schranken wies und im neunten Heimauftritt den achten Sieg verbuchte. Saarlouis bleibt damit als einzige Mannschaft der 3. Liga Süd in Heimspielen ungeschlagen.

Das lag nicht zuletzt am bestens aufgelegten HG-Kapitän Peter Walz, der gegen die „Pfalz-Biber“ voranging und mit neun Treffern glänzte. „Wir haben uns vorgenommen, alles reinzuwerfen, was wir haben. Das ist uns über weite Strecken des Spiels ganz gut gelungen“, sah Walz eine geglückte Wiedergutmachung sowohl für den verlorenen Jahresauftakt in Pforzheim (21:27) als auch für die ernüchternde Hinspiel-Niederlage in Hochdorf (19:24).

Bis dahin musste die HG allerdings ein hartes Stück Arbeit verrichten. In der ersten Halbzeit tat sich Kesslers Team zunächst lange schwer, lag erst mit 3:5 (9. Minute) und später gar mit 7:10 (20.) in Rückstand. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber es ging uns zu Beginn nicht so leicht von der Hand“, hielt der Saarlouiser Trainer Kessler fest. Das lag vor allem an Hochdorfs einmal mehr bärenstarkem Torwart Roko Peribonio, der die HG-Offensive mit insgesamt 18 Paraden nervte. „Der eine oder andere hatte schon Respekt vor diesem Torhüter“, befand Kessler: „Wir hatten mehr Bewegung und Zug zum Tor als in Pforzheim, verwerfen aber auch viele freie Abschlüsse. Wir machen 30 Tore, haben aber 54 Würfe – das sagt sehr viel aus über das Spiel.“

Ab Mitte der ersten Halbzeit gelang es Saarlouis, die eigenen Chancen konsequenter zu verwerten. Nach der Pause agierten die Saarländer auch defensiv konsequenter und hatten mit Patrick Schulz einen ähnlich starken Rückhalt wie Peribonio in ihren Reihen. Der HG-Schlussmann entschärfte 15 Würfe und half mit, dass sich sein Team von 20:19 (41.) zum 25:20 (51.) erstmals klarer absetzte – auch dank Rückraum-Akteur Josip Grbavac, der in dieser Phase drei Treffer in die Maschen knallte. Ein Doppelschlag von Walz zum 27:21 (54.) machte endgültig den Deckel drauf.

„Wir hatten ja zum ersten Mal in der Saison einen kompletten Kader und konnten so gut durchwechseln – das hat sich hintenraus bemerkbar gemacht“, sah Kapitän Peter Walz einen weiteren Punkt, der die Steigerung in Hälfte zwei begünstigte. So soll es nun weitergehen.