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HG Saarlouis bangt um Einsatz von Suton und Janiszewski

Saarlouis. „Wir fahren nicht nach Leipzig, um anstandshalber zu verlieren“, kündigt Goran Suton an. Der Trainer des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis bleibt kämpferisch, auch wenn die Rollen vor dem Auswärtsspiel beim SC Dhfk Leipzig morgen um 19. zen

30 Uhr klar verteilt scheinen.

Saarlouis steht auf einem Abstiegsplatz, Leipzig hat nur drei Punkte Rückstand auf die Aufstiegsränge. "Genau das macht die Brisanz für dieses Spiel aus. Unsere letzten Auswärtsspiele haben aber gezeigt, dass wir in der Lage sind, gegen jede Mannschaft mitzuhalten, und dass nicht viel fehlt, um etwas Zählbares mitzunehmen", sagt Suton.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt seiner Meinung nach in einer starken Anfangsphase. Nach dem kräftezehrenden 26:26 bei der SG Leutershausen am Mittwochabend muss Suton aber womöglich auf die Unterstützung zweier wichtiger Spieler verzichten: Ob Kreisläufer Bartosz Janiszewski und Tim Suton, bester Torschütze der 2. Bundesliga, einsatzfähig sind, müssen weitergehende medizinische Untersuchungen klären. Beim hart umkämpften Spiel in Leutershausen sah Goran Suton Aktionen gegen Janiszewski und seinen Sohn Tim "an der Grenze des Erlaubten". Beide verletzten sich am Jochbein, zudem schlug Tim Suton nach einem Stoß mit dem Kopf auf dem Hallenboden auf. "Wir haben Tim vorsichtshalber aus dem Trainingsbetrieb rausgenommen", berichtet Trainer Suton.