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Hertha BSC: Krise oder Befreiungsschlag?

Hertha BSC: Krise oder Befreiungsschlag?

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC steht unter Druck. Nach drei Pleiten in Folge könnte eine weitere gegen Brøndby Kopenhagen in der Qualifikation zur Europa League fatale Folgen haben. "Wir haben ein Jahr dafür gespielt. Es ist jetzt Pflicht, dass wir weiterkommen", sagte Kapitän Arne Friedrich vorm Rückspiel gegen den zehnmaligen dänischen Meister heute (18.15 Uhr/DSF)

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC steht unter Druck. Nach drei Pleiten in Folge könnte eine weitere gegen Brøndby Kopenhagen in der Qualifikation zur Europa League fatale Folgen haben. "Wir haben ein Jahr dafür gespielt. Es ist jetzt Pflicht, dass wir weiterkommen", sagte Kapitän Arne Friedrich vorm Rückspiel gegen den zehnmaligen dänischen Meister heute (18.15 Uhr/DSF). Aber die Euphorie aus dem Frühjahr, als der Bundesliga-Vierte um Titel und Champions-League-Qualifikation mitspielte, ist weg - wie die Abgänge Marko Pantelic, Andrej Woronin und Josip Simunic. Für die Partie gegen Brøndby sind nach dem 1:2 im Hinspiel nur 8000 Tickets verkauft - davon 2000 an Brøndby. Hertha-Trainer Lucien Favre sprach von einer gefährlichen Situation, will aber von Krise nichts wissen: "Wir wollen in die Gruppenphase. Da können wir gegen Topteams spielen. Das wäre für die Entwicklung unserer jungen Mannschaft sehr gut." Angesichts der Probleme in der Offensive - in Liga und Europacup traf die Hertha drei mal - muss er improvisieren. Raffael fällt mit Ellenbogenbruch aus. Artur Wichniareks Einsatz entscheidet sich wegen einer Rückenblockade heute. Manager Preetz will "unabhängig vom Ausgang des Spiels" bis zum Schließen der Transferliste an diesem Montag noch einen Stürmer kaufen. Dessen Qualität wird aber davon abhängen, ob die Hertha Einnahmen von bis zu 1,5 Millionen Euro aus der Gruppenphase der Europa League einstreichen kann - oder nicht. dpa