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Herbe Heimniederlage für die Royals

Herbe Heimniederlage für die Royals

Saarlouis. Diese 70:78-Heimniederlage war enttäuschend, war richtig bitter, schließlich dürften die Saarlouis Royals auf den selben Gegner in der ersten Playoff-Runde treffen. Dabei schien es zu Beginn, als würden die Royals den BC Wolfenbüttel geradezu überrollen. Sie trafen von jeder Position, waren in den Rebounds überlegen, spielten schnell und aggressiv

Saarlouis. Diese 70:78-Heimniederlage war enttäuschend, war richtig bitter, schließlich dürften die Saarlouis Royals auf den selben Gegner in der ersten Playoff-Runde treffen. Dabei schien es zu Beginn, als würden die Royals den BC Wolfenbüttel geradezu überrollen. Sie trafen von jeder Position, waren in den Rebounds überlegen, spielten schnell und aggressiv. Zur Halbzeit führte Saarlouis klar mit 42:29. Doch dann kam der Bruch.René Spandauw, der Trainer des Basketball-Bundesligisten, hatte früh Leistungsträgerinnen wie Stina Barnert oder Isabelle Comteße aus dem Spiel genommen und Nachwuchsspielerinnen eine Chance gegeben. "Das hat ihnen den Rhythmus genommen, den sie nicht mehr gefunden haben", erklärte Spandauw und nahm somit die Schuld für die Pleite am Samstagabend vor 500 Zuschauern ganz auf sich.

Denn erst als Spandauw Levke Brodersen, Kitty Müller und Joana Meyer Einsatzzeit gab, nahm das Team aus Wolfenbüttel Tempo auf. Das dritte Viertel gaben die Royals deutlich mit 10:26 aus der Hand. Die gegnerische Spielerin Shaina Zaidi drehte das Spiel durch zwei Freiwürfe in der 29. Minute zum 51:50 für Wolfenbüttel. Die Royals versuchten sich weiter in Dreipunktewürfen - ein unerklärlicher Fehler. "Dadurch haben wir total vergessen, Basketball zu spielen", sagte Spandauw. "Hätte Saarlouis in der zweiten Halbzeit mehr getroffen, dann hätten wir verloren", sagte Gästetrainer Vlastibor Klimes mit einem Strahlen im Gesicht. cjo