Hayatou nicht mehr Chef in Afrikas Fußball-Verband

Hayatou nicht mehr Chef in Afrikas Fußball-Verband

Die Ära Issa Hayatou ist bei der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF nach 29 Jahren beendet. Der 70-jährige Kameruner unterlag bei der Präsidentschaftswahl auf dem CAF-Kongress in Addis Abeba seinem Herausforderer Ahmad Ahmad aus Madagaskar. Hayatou, der Senior-Vizepräsident des Weltverbandes FIFA, hatte die CAF ungeachtet von Korruptionsvorwürfen seit 1988 geleitet. Ahmad führte bislang den Verband Madagaskars an. "Das ist ein süßer Sieg und nach vielen Jahren das Ergebnis unserer Arbeit", sagte Ahmad, der die Wahl mit 34:20 Stimmen für sich entschied.

Zuvor hatte er Hayatou scharf attackiert: "Ich bin kein Präsident, der persönliche Interessen verfolgt. Der afrikanische Fußball darf nicht von Banditen verwaltet werden." Er werde die finanzielle Situation beim Verband neu organisieren und versprach den Mitgliedsverbänden, dass sie zukünftig mehr an den Fifa-Geldern partizipieren.

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