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Hasborns Rauber will Hemmersdorf die Punkte klauen

Hasborns Rauber will Hemmersdorf die Punkte klauen

Hasborn. Was für ein Jahr für Karsten Rauber. Erst half der 19-Jährige im Frühjahr als A-Jugendspieler in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins SC Alsweiler aus und wurde mit der Mannschaft prompt Meister in der Bezirksliga St. Wendel. Obendrein gelang ihm beim 1:1 des SCA beim SV Urexweiler das entscheidende Tor zum Titelgewinn

Hasborn. Was für ein Jahr für Karsten Rauber. Erst half der 19-Jährige im Frühjahr als A-Jugendspieler in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins SC Alsweiler aus und wurde mit der Mannschaft prompt Meister in der Bezirksliga St. Wendel. Obendrein gelang ihm beim 1:1 des SCA beim SV Urexweiler das entscheidende Tor zum Titelgewinn. Dann erhielt der Mittelfeldspieler auch noch ein Angebot des Saarlandligisten SV Hasborn. Rauber entschloss sich zu einem Wechsel an den Schaumberg und wurde bei den Rot-Weißen gleich Stammspieler. "Darauf habe ich gehofft, aber so richtig gerechnet habe ich damit nicht", erklärt Rauber. "Bislang war es also ein tolles Jahr", bilanziert der Student, der an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken Elektrotechnik studiert.Nur in den letzten 14 Tagen gab es für Rauber und sein Team zwei kleine Dämpfer. Nach einer beeindruckenden Serie von zehn Pflichtspiel-Siegen in Folge, die mit einem 3:0-Erfolg im Saarlandpokal gegen den Oberligisten FC Homburg gekrönt wurde, verlor Hasborn zuletzt zwei Mal in Serie: Zunächst gab es ein 1:3 beim FSV Jägersburg, dann ein 0:2 beim SV Mettlach. "Vielleicht waren wir alle nach dem Homburg-Spiel ein wenig platt", mutmaßt Rauber.

An diesem Sonntag will er mit seiner Mannschaft aber unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren. Um 14.30 Uhr ist der FSV Hemmersdorf im Waldstadion zu Gast. "Wir wollen auf jeden Fall gewinnen", sagt der 19-Jährige, der von Trainer Heiko Wilhelm zumeist auf der Sechser-Position im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird.

Ein Erfolg gegen Hemmersdorf wird für den Oberliga-Absteiger aber sicher kein Selbstläufer. Denn der FSV zählt zu den positiven Überraschungen der Saison. Nachdem die Elf um den derzeit verletzten Spielertrainer Oliver Hirschauer (Leisten-Probleme) in den vergangenen Jahren immer gegen den Abstieg spielte, ist Hemmersdorf derzeit mit 21 Punkten Tabellen-Neunter. Zuletzt sorgte die Hirschauer-Elf mit einem 5:1 gegen den FSV Jägersburg für Furore. Allerdings glänzte der FSV bislang nur zu Hause. Dort wurden 19 der 21 Zähler eingefahren. sem