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Hasborn verliert letztes Heimspiel

Hasborn verliert letztes Heimspiel

Hasborn. "Es ist müßig, schon wieder über die Personallage zu reden, aber es ist im Moment extrem", sagte Hasborns Trainer Gerd Warken nach der 0:2-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den SC Hauenstein. Mit Pascal Dörr, Jörg Feid, Manuel Schirra, Marco Wallscheid, Peter Lauer und Fritz Gard fehlten dem Trainer des Fußball-Oberligisten wieder sechs wichtige Akteure

Hasborn. "Es ist müßig, schon wieder über die Personallage zu reden, aber es ist im Moment extrem", sagte Hasborns Trainer Gerd Warken nach der 0:2-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den SC Hauenstein. Mit Pascal Dörr, Jörg Feid, Manuel Schirra, Marco Wallscheid, Peter Lauer und Fritz Gard fehlten dem Trainer des Fußball-Oberligisten wieder sechs wichtige Akteure. Besonders eng ist es derzeit im Sturm. "Ich habe im Moment mit Dominik Jäckel nur noch einen einzigen Stürmer. Und der ist auch eigentlich verletzt", erklärte Warken. Jäckel hat Leistenprobleme und wird wohl in der Winterpause operiert werden müssen. Während Jäckel auf der Bank saß, spielte Christian Hero von Beginn an als einzige Spitze. "Er ist eigentlich Mittelfeldspieler", ergänzte Warken.

Da mit Pascal Dörr ein RWH-Stürmer seine Karriere beenden wird (wir berichteten), Jörg Feid mit einem Kreuzbandriss noch lange ausfallen wird und Peter Lauer auch erst nach Saisonende von seinem Studienaufenthalt in den USA zurückkehrt, denkt Warken über die Verpflichtung eines weiteren Angreifers in der Winterpause nach. "Es wäre notwendig", sagt der Trainer. "Allerdings muss es sportlich und finanziell passen. Wir holen nur jemanden, der uns sportlich weiter bringt. In Aktionismus werden wir jetzt nicht verfallen."

Gegen Hauenstein hielt seine Mannschaft trotz der engen Personaldecke gut mit. "Die Partie stand lange Zeit auf der Kippe. Wir hatten Chancen, die hatten Chancen", sagte auch RWH-Schlussmann Jörg Henkes. "Die beiden größten hatten wir", stellte der Torhüter fest. Sekunden vor der Pause setzte sich Thomas Holz im Strafraum durch und bediente Jan Stutz, der den Ball jedoch aus kurzer Distanz knapp neben den rechten Pfosten setzte. In der 58. Minute legte Christian Hero den Ball von rechts quer zu Stutz. Der ließ im Strafraum noch einen Gegenspieler stehen und schoss aus elf Metern wuchtig aufs Tor. Hauensteins Schlussmann Christian Megel wäre geschlagen gewesen, doch der Ball ging an den linken Pfosten. Zehn Minuten später dann die kalte Dusche für Hasborn: Freistoß für Hauenstein von der rechten Seite. Daniel Preuß zog den Ball in Richtung langes Eck. An Freund und Feind vorbei ging der Ball, der noch einmal tückisch aufsprang, ins lange Eck. Nach dem Rückstand bemühten sich die Gastgeber noch um den Ausgleich, echte Chancen gab es aber keine mehr. Die Gäste nutzten dagegen einen ihrer Konter, um durch Michael Hunsicker in der 80. Minute endgültig alles klar zu machen.

Bereits am morgigen Mittwoch steht für Hasborn das nächste Spiel an. Um 19.30 Uhr reist die Mannschaft von Gerd Warken zum Nachholspiel zum SC Idar-Oberstein. Am Samstag um 14.30 Uhr steht dann die letzte Begegnung des Jahres auswärts bei den Sportfreunden Eisbachtal an.