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Hasborn bekommt zu viele Gegentore

Hasborn bekommt zu viele Gegentore

Hasborn. Wenn das Fußball-Oberliga-Spiel zwischen dem SV Rot-Weiß Hasborn und dem TuS Mechtersheim an diesem Samstag beendet ist, dann ist bereits ein Viertel der Saison rum. Neun von 36 Spieltagen sind absolviert - somit ist es Zeit für eine erste kleine Zwischenbilanz.Mit sechs Zählern aus acht Spielen liegt Hasborn auf dem 14

Hasborn. Wenn das Fußball-Oberliga-Spiel zwischen dem SV Rot-Weiß Hasborn und dem TuS Mechtersheim an diesem Samstag beendet ist, dann ist bereits ein Viertel der Saison rum. Neun von 36 Spieltagen sind absolviert - somit ist es Zeit für eine erste kleine Zwischenbilanz.Mit sechs Zählern aus acht Spielen liegt Hasborn auf dem 14. Tabellenplatz und damit einen Zähler vor einem Abstiegsrang. Neun Mal trafen die Rot-Weißen bislang ins Schwarze. Vier der Treffer gehen auf das Konto von Neuzugang Michael Petri, der sich ebenso einen Stammplatz erobert hat wie der zweite Neue Dominik Engel. Den neun eigenen Treffern stehen 15 Gegentore gegenüber. "Das sind zu viele", sagt Trainer Gerd Warken. "Wir spielen derzeit unter unseren Möglichkeiten. Vor allem die Arbeit in der Defensive müssen wir verbessern", erklärt der Trainer. Diese Aussage will er allerdings nicht als Kritik an der Abwehr verstehen. "Da ist die ganze Mannschaft gefragt. Nicht nur die, die ganz hinten drin stehen", stellt Warken klar. Oft verliert sein Team auch zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung - und hinten sind die Rot-Weißen dann unsortiert. "Auch daran müssen wir arbeiten", sagt Warken. Die nächste Chance, mit einem besseren Defensiv-Verhalten zum Erfolg zu kommen, hat seine Mannschaft gegen Mechtersheim. "Da müssen wir punkten, um den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreißen zu lassen", fordert Warken. Immerhin kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Mittelfeldspieler Jan Stutz (Adduktorenprobleme) und Stürmer Peter Lauer (Zerrung), die beim Auswärtsspiel in Idar-Oberstein (1:2) noch fehlten, sind wieder im Aufgebot. Nur Jörg Feid fällt mit einer Zerrung aus. "Bei ihm will ich kein Risiko eingehen - da warten wir lieber noch eine Woche", erklärt Warken.Gegner Mechtersheim steht mit zehn Punkten auf dem zehnten Platz. "Der TuS ist taktisch gut geschult und hat eine ordentliche spielerische Qualität. Da ist die Handschrift von Trainer Ralf Gimmy erkennbar", sagt Warken. Gimmy ist bereits seit 22 Jahren Trainer beim TuS - damit ist er der Oberligatrainer, der am längsten beim gleichen Verein im Amt ist. sem