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Basketball
Harden und Rockets geben Ton an

Houston. Reguläre Saison der NBA ist beendet. Keine Deutschen in den Playoffs auf dem Feld.

Die Minnesota Timberwolves haben sich in der Basketball-Profiliga NBA am finalen Spieltag der regulären Saison das letzte Playoff-Ticket gesichert. Durch einen 112:106-Krimi nach Verlängerung gegen die Denver Nuggets holten die Wolves (47:35 Siege) den achten und letzten Platz in der Western Conference unmittelbar vor den Nuggets (46:36) und qualifizierten sich erstmals seit 2004 wieder für die Postseason. Dort trifft Minnesota auf die Houston Rockets, mit 65 Siegen in 82 Spielen die mit Abstand beste Mannschaft der Liga.


Rockets-Superstar James Harden beendete die Hauptrunde erstmals in seiner Karriere als bester Werfer. Der US-Olympiasieger von 2012 kam im Schnitt auf 30,4 Punkte und setzte sich vor Anthony Davis (New Orleans Pelicans/28,1) sowie LeBron James (Cleveland Cavaliers/27,5) durch. Harden ist der erste Rockets-Spieler seit Elvin Hayes (1968/1969), der die Werferkrone holte. Damals spielte die Franchise noch in San Diego.

Für die fünf deutschen NBA-Profis endete die Spielzeit enttäuschend. Erstmals seit fünf Jahren stehen in den Playoffs keine Deutschen auf dem Parkett. Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber sind mit den Dallas Mavericks ebenso vorzeitig gescheiert wie Dennis Schröder mit den Atlanta Hawks und Paul Zipser mit den Chicago Bulls. NBA-Neuling Daniel Theis von den Boston Celtics ist die positive Überraschung aus deutscher Sicht. Der 26-Jährige spielte eine gute Runde, nach einem Meniskusriss wird er aber nicht mehr zum Einsatz kommen.