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Hannover ist heiß auf ersten Heimsieg in der Europa League

Hannover ist heiß auf ersten Heimsieg in der Europa League

Hannover. Die Pleite von Köln ist vergessen, jetzt zählt nur noch der erste Heimsieg in der Europa League. Hannover 96 ist heiß aufs Überwintern in der Europa League und sinnt vier Tage nach dem 0:2 beim 1. FC Köln in der Bundesliga gegen den dänischen Fußball-Meister FC Kopenhagen heute (21.05/Kabel 1) auf schnelle Wiedergutmachung

Hannover. Die Pleite von Köln ist vergessen, jetzt zählt nur noch der erste Heimsieg in der Europa League. Hannover 96 ist heiß aufs Überwintern in der Europa League und sinnt vier Tage nach dem 0:2 beim 1. FC Köln in der Bundesliga gegen den dänischen Fußball-Meister FC Kopenhagen heute (21.05/Kabel 1) auf schnelle Wiedergutmachung. "Wir täten gut daran, gegen den FC Kopenhagen zu gewinnen", forderte Trainer Mirko Slomka gestern.Das Duell könnte schon eine leichte Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde bringen. Mit aktuell vier Punkten aus zwei Spielen und einem Zähler Vorsprung auf Kopenhagen wäre ein Sieg Gold wert. "Unsere Heimspiele sollten wir gewinnen", bekräftigte daher Abwehrspieler Christian Schulz. Nach dem ersten vergeblichen Anlauf gegen Standard Lüttich (0:0) steht der Bundesliga-Siebte gegen den souveränen Tabellenführer der dänischen "Superligaen" bereits leicht unter Druck. Die Ansprüche beim Fast-Absteiger der Saison 2009/2010 sind innerhalb eines guten Jahres derart gestiegen, dass man sich längst stark genug für die Champions-League-erfahrenen Gäste hält. "Wir sind gerüstet und zuversichtlich, dass wir gewinnen können. Wir wollen Kopenhagen unser Spiel aufzwingen", erklärte Mittelfeldspieler Lars Stindl forsch.

Dafür wäre das Mitwirken von Angreifer Jan Schlaudraff (Foto: dapd) umso wichtiger. Der Ex-Nationalspieler, bei der Niederlage in Köln wegen Problemen an der Patellasehne schmerzlich vermisst, arbeitet verbissen an seiner Rückkehr. "Wir müssen abwarten. Zur Zeit steht es 50:50", berichtete Slomka. Spezialtraining, Schockwellentherapie und Schmerztabletten sollen den 28-Jährigen fit machen für die wichtige Partie. Ob es klappt, entscheidet sich kurzfristig. dpa