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Fußball-Bundesliga
Hannover erwartet baldige Entscheidung über 50+1-Regel

Hannover. Die Entscheidung über die von Hannover 96 beantragte Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel soll Anfang des neuen Jahres fallen. „Wir gehen von einer zeitnahen Entscheidung aus“, sagte ein 96-Sprecher. Es werde wohl schon im Januar dazu kommen. Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) muss entscheiden.

Hannovers Clubboss und Unternehmer Martin Kind will endgültig die Kontrolle über den Bundesligisten übernehmen. Wegen seiner Pläne hat sich eine clubinterne Opposition gebildet, die auch juristisch versucht, ihn zu stoppen. Bislang war sie damit aber nicht erfolgreich. Die 50+1-Regel schreibt vor, dass Investoren keine Stimmenmehrheit bei in Kapitalgesellschaften ausgegliederten Bundesliga­vereinen erlangen dürfen. Allerdings wurde in den DFL-Statuten verankert, dass eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann, wenn ein Unternehmen oder eine Privatperson einen Verein mehr als 20 Jahre ununterbrochen gefördert hat. Dies ist bei 96-Präsident Kind der Fall.