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Handball: TuS kann Verletzte nicht mehr kompensieren

Handball: TuS kann Verletzte nicht mehr kompensieren

Neunkirchen. Mit einer 26:33-Heimniederlage gegen die TSG Ketsch haben sich die Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen in die dreiwöchige Weihnachtspause verabschiedet. Für den saarländischen Drittligisten war es am vergangenen Samstagabend bereits die dritte Niederlage in Folge

Neunkirchen. Mit einer 26:33-Heimniederlage gegen die TSG Ketsch haben sich die Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen in die dreiwöchige Weihnachtspause verabschiedet. Für den saarländischen Drittligisten war es am vergangenen Samstagabend bereits die dritte Niederlage in Folge. Nach Ansicht von Karl-Heinz Bender vom Trainerstab des TuS war die erneute Niederlage eine Konsequenz aus der Personalmisere der Gastgeberinnen. "Die vielen verletzten Spielerinnen sind ganz einfach auf Dauer nicht zu kompensieren", urteilte der 60-Jährige, "denn so langsam stoßen wir auf Grenzen".

Deshalb sei es "gut, dass jetzt mal Pause ist", meinte Bender, "denn wir haben im Moment absolut keine Möglichkeit zu variieren". Im Verfolgerduell der 3. Liga Süd hatte der Tabellendritte vom Anstoß weg das Kommando übernommen und sich nach fünf Minuten bereits eine 4:1-Führung erspielt. Über 14:9 baute die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Raum diesen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 18:14 aus. Dabei profitierten die Gäste immer wieder von der Abschlussschwäche und Abspielfehlern der Saarländerinnen. "Wir hatten zum Teil ganz schlecht geworfen", kritisierte Bender. Das führte immer wieder zu Tempogegenstößen, die die Spielerinnen der TSG Ketsch eiskalt nutzten.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran nichts. Die Gäste wurden nach der Halbzeit noch überlegener und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zehn Minuten vor dem Ende führten sie 30:22, und spätestens jetzt war die Partie entschieden. Nun haben die Neunkircher Handballfrauen drei Wochen Pause, ehe die Saison am 8. Januar mit dem ersten Rückrundenspiel gegen die HSG Bensheim-Auerbach in der TuS-Halle fortgesetzt wird. heb

Die TuS-Tore erzielten Aleksandra Jelicic 12/7, Ingrida Radzeviciute 5, Karolin Gawron 3, Theresa Stolz und Anja Severin je 2, Bianca Walther und Veronika Gawron je 1.