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Handball: Schwenker bestreitet Zahlung von Bestechungsgeldern

Handball: Schwenker bestreitet Zahlung von Bestechungsgeldern

Kiel. Der ehemalige Handball-Manager Uwe Schwenker hat vor der Kieler Staatsanwaltschaft jegliche Geldzuwendungen zum Zwecke der Schiedsrichterbestechung abgestritten

Kiel. Der ehemalige Handball-Manager Uwe Schwenker hat vor der Kieler Staatsanwaltschaft jegliche Geldzuwendungen zum Zwecke der Schiedsrichterbestechung abgestritten. "Eine Zahlung im Zusammenhang mit einer Spielmanipulation nach einem verlorenen Finalrückspiel war und ist für mich völlig abwegig", zitieren die "Kieler Nachrichten" den Ex-Angestellten des THW Kiel aus dem Protokoll. Dem THW wird vorgeworfen, mindestens zehn Spiele in der Champions League durch Schiedsrichter-Bestechung manipuliert zu haben. Gegen Schwenker wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Schwenker erklärt den bislang strittigen Verbleib von 152 000 Euro damit, dass 2007 der Kroate Nenad Volarevic 92 000 Euro als Gegenleistung für den Aufbau eines Informationsnetzwerkes erhalten habe. 60 000 Euro seien im Jahr darauf an den ehemaligen Kieler Trainer Zvonimir Serdarusic gegangen, der wegen seines aufwändigen Lebensstils Geld benötigt hätte. dpa