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Handball: Nordsaar empfängt Mühlheim zum ersten Heimspiel

Handball: Nordsaar empfängt Mühlheim zum ersten Heimspiel

Marpingen. Erst am vergangenen Wochenende setzte es für die Handballer der HSG Nordsaar in der RPS-Oberliga gleich zum Auftakt eine deftige 22:39-Niederlage bei der TSG Haßloch. Doch aufstecken wollen die Nordsaarländer nicht, zumal am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Marpinger Sporthalle die Heimpremiere gegen Mitaufsteiger TV Mülheim ansteht

Marpingen. Erst am vergangenen Wochenende setzte es für die Handballer der HSG Nordsaar in der RPS-Oberliga gleich zum Auftakt eine deftige 22:39-Niederlage bei der TSG Haßloch. Doch aufstecken wollen die Nordsaarländer nicht, zumal am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Marpinger Sporthalle die Heimpremiere gegen Mitaufsteiger TV Mülheim ansteht. "Natürlich waren wir nach dem Spiel geknickt, dafür ist die Niederlage einfach fünf Tore zu hoch ausgefallen. Aber Trauerstimmung herrscht bei uns keine", meint HSG-Trainer Dirk Werkle.Seiner Mannschaft habe er in den Trainingseinheiten unter der Woche keine Verunsicherung angemerkt. Vor allem weil alle wüssten, dass das "Abenteuer Oberliga" auch solche Negativerlebnisse mit sich bringen würde. Der Trainer hat auch bereits einen Plan, wie er seine Jungs auf die neue Aufgabe hin motivieren kann: "Wir haben bei einem Drittliga-Absteiger die erste Halbzeit toll mitgehalten, alleine das sollte uns Auftrieb geben. Darauf können wir aufbauen", meint Werkle. Dazu ist die Ausgangsposition am Samstag eine andere: Heimisches Publikum in Marpingen, dazu mit dem TV Mülheim ein Gegner, der seinen Saisonauftakt ebenfalls verpatzte. Wenngleich die Niederlage mit 19:25 Toren nicht ganz so dramatisch ausfiel wie bei bei den Nordsaarländer, sieht Werkle aber durchaus Chancen, den ersten Coup der noch jungen Saison zu landen. Doch dazu muss im Spiel der HSG einiges besser werden: "Wir müssen vor allem die dummen Fouls vermeiden, durch die wir uns Zeitstrafen einhandeln. Und in der Offensive geht es darum, die wenigen Chancen, die man in dieser Spielklasse überhaupt erhält, nicht noch zu vergeben." Bei der Beobachtung des Gegners kämpfte der Trainer unterdessen mit den Hürden der Technik: Ab der Oberliga bieten die Verbände alle Spiele digitalisiert im Internet an. Doch unter der Woche streikte das System, erst am Mittwochabend konnte Werkle den Gegner am Bildschirm beobachten. aml