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Handball: HG Saarlouis siegt trotz Schwächephase in zweiter Hälfte

Handball: HG Saarlouis siegt trotz Schwächephase in zweiter Hälfte

Rheinhausen. Zuerst sah alles nach einem deutlichen Sieg aus. Dann wurde es noch einmal spannend, aber am Ende reichte es doch. So könnte man den 26:22 (14:7)-Auswärtssieg des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis gestern Abend beim Aufsteiger OSC Rheinhausen zusammenfassen

Rheinhausen. Zuerst sah alles nach einem deutlichen Sieg aus. Dann wurde es noch einmal spannend, aber am Ende reichte es doch. So könnte man den 26:22 (14:7)-Auswärtssieg des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis gestern Abend beim Aufsteiger OSC Rheinhausen zusammenfassen. Mit den gewonnenen Punkten konnte sich die HG (24 Punkte) auf dem zehnten Platz halten und den Rückstand auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen 2. Liga, den HC Erlangen (26 Punkte, Platz acht), nach dessen 21:27-Niederlage gegen HSG Düsseldorf verkürzen. Der Neunte ThSV Eisenach gewann bei der SG Haslach und hat 25 Punkte.Die HG Saarlouis erwischte in der mit 350 Zuschauern spärlich besuchten Sporthalle in der Krefelder Straße in Duisburg einen guten Start und führte nach 17 Minuten mit 5:3. Bis zur Halbzeitpause wuchs der Vorsprung auf 14:7. Nur knapp fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff markierte Kreisläufer Ingars Dude das 17:9, die bis dahin höchste Führung der HG. Die hatte allerdings nicht lange Bestand, weil die Gastgeber mit einer beeindruckenden Energieleistung und einer 10:3-Serie sogar auf 19:20 verkürzen konnten. Auch dank Torwart Darius Jonczyk, der beim Stand von 22:19 einen Siebenmeter hielt, wurde die Schwächephase der HG Saarlouis nicht schlimmer bestraft.

Schon öfter in dieser Saison zeigte die Mannschaft von Trainer Andre Gulbicki phasenweise Aussetzer. "Es ist schwer zu erklären, warum es dazu kommt. Heute war klar, dass Rheinhausen in der zweiten Halbzeit mehr machen musste", erklärte der mit sieben Treffern beste HG-Schütze Andre Lohrbach und ergänzte: "Wir haben uns das Leben einfach selbst ein bisschen zu schwer gemacht. Die Abwehr hat über die volle Spielzeit konstant gut gestanden, aber wir haben in der zweiten Halbzeit lange zu wenig Druck aufgebaut." zen