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Handball: Barthel seit Dienstag Trainer bei TuSpo Obernburg

Saarlouis. Der Anfang März bei der HG Saarlouis entlassene Christoph Barthel (Foto: SZ) ist seit Dienstag und damit mehr als einen Monat früher als geplant Trainer des Handball-Zweitligisten TuSpo Obernburg. Dies hat der Vorstand des Fördervereins entschieden, um der Mannschaft in den beiden Relegationsspielen um den Klassenverbleib gegen den SV Anhalt Bernburg (30. Mai und 6

Saarlouis. Der Anfang März bei der HG Saarlouis entlassene Christoph Barthel (Foto: SZ) ist seit Dienstag und damit mehr als einen Monat früher als geplant Trainer des Handball-Zweitligisten TuSpo Obernburg. Dies hat der Vorstand des Fördervereins entschieden, um der Mannschaft in den beiden Relegationsspielen um den Klassenverbleib gegen den SV Anhalt Bernburg (30. Mai und 6. Juni) neuen Schwung zu geben.


Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Relegation vollkommen bedeutungslos ist - denn der 2. Bundesliga Süd gehen die Vereine aus. Die sportlichen Absteiger heißen Leichlinger TV und HG Oftersheim/Schwetzingen. Die SG Wallau ist mit der TSG Münster fusioniert und zieht sich daher zurück. Die HR Ortenau muss aufgrund ihrer Insolvenz zwangsabsteigen, und dem ThSV Eisenach hat die Handball-Bundesliga in erster Instanz die Lizenz entzogen.

Barthel will sich damit nicht beschäftigen. Auf Anfrage der SZ sagt der 33-Jährige: "Dass ich jetzt schon in Obernburg angefangen habe, war auch für mich überraschend. Wir nehmen die Relegation sehr ernst, denn wir wollen uns nicht auf die Entscheidung der Handball-Bundesliga am Grünen Tisch verlassen. An die Regionalliga verschwende ich aber keinen Gedanken."

Stattdessen freut er sich schon auf die Duelle mit seinem Ex-Verein HG Saarlouis. Dem neuen Trainer André Gulbicki, den er aus seiner Zeit in Luxemburg bestens kennt ("ein harter Hund, den ich sehr schätze"), wünscht er "alles Gute und einen guten Start". Zu den noch immer unklaren Gründen seiner Trennung von der HG will sich Barthel nicht äußern. Er sagt nur: "In Obernburg habe ich viel mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich. Und hier werden die Entscheidungen im Team getroffen." kai