1. Sport
  2. Saar-Sport

Hallenfußball-Turnier des VfB Dillingen an diesem Samstag und Sonntag

Hallenfußball : Nicht so gut wie erhofft, aber dennoch zufrieden

Saarlandligist VfB Dillingen will seinen Kader halten. Dies teilte der Club vor dem eigenen Hallenturnier mit.

Die Fußballer des VfB Dillingen liegen als Oberliga-Absteiger zur Winterpause auf dem zehnten Tabellenplatz der Saarlandliga. Eine Bilanz, die keine Begeisterungsstürme auslöst. Schließlich war das Ziel des Clubs eine Platzierung im vorderen Tabellendrittel. „Wir sind ein wenig hinter unseren Erwartungen“, gibt der Vorsitzende Frank Schnubel zu. „Aber nicht so, dass die Situation dramatisch wäre. Deshalb sind wir im Großen und Ganzen zufrieden.“ Sechs Punkte hat der VfB weniger als der Tabellensechste VfL Primstal. 

Trotz der nicht ganz erfüllten Erwartungen werden die Hüttenstädter auch in Zukunft auf ihren aktuellen Kader setzen. „Der Großteil der Mannschaft hat bereits für die kommende Saison zugesagt“, freut sich Schnubel vor dem an diesem Samstag beginnenden Masters-Qualifikationsturnier seines Clubs um den Pink & Wagner-Cup (46 Wertungspunkte).

Schnubel erklärt auch, warum der Verein die meisten Spieler halten will: „Der in der Mannschaft herrschende Zusammenhalt gefällt uns sehr gut.“ Bereits vor der Winterpause hatte der VfB die Vertragsverlängerung mit dem Trainer-Duo Marius Neumeier und Francesco Schifino bekannt gegeben (wir berichteten).

Die Hüttenstädter setzen also auch Kontinuität – und das auch bei der Vereinsphilosophie. „Zur neuen Runde bekommen wir erneut einige talentierte Jugendspieler aus der JFG Saarlouis-Dillingen, die wir ins Saarlandliga-Team einbauen wollen“, verrät Schnubel. In den vergangenen zwölf Monaten wurden beim VfB mit Giulano Buhtz und Jan Demmerle schon zwei Spieler aus der eigenen A-Jugend Stammspieler.

Hinter den Erwartungen – zumindest für Außenstehende – blieb Dillingen bislang auch in der Hallenrunde. Nachdem der Club zuletzt dreimal in Folge die Qualifikation für das Masters schaffte, stehen die Schwarz-Weißen aktuell in der Qualifikationstabelle mit 11,8 Punkten nur auf Rang 25.

Allerdings hatte der VfB bereits im Vorfeld angekündigt, dieses Mal in der Halle weniger Turniere zu spielen. „Das war der Wunsch von Vorstand, Trainerteam und der Mannschaft“, berichtet Schnubel. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: „Wir haben einen dünnen Kader und wollten deshalb das Verletzungsrisiko minimieren“, erklärt der Vereinsboss. „Zudem wollten die Spieler, die in den vergangenen Jahren viel in der Halle unterwegs waren, auch mal eine Pause.“

Das heißt aber nicht, dass der VfB auch in Zukunft weniger Wert auf den Budenzauber legen wird. „Das Masters hat für uns nichts an Attraktivität verloren“, stellt Schnubel klar. „Dass wir dieses Mal in der Halle kürzertreten, ist einfach den aktuellen Gegebenheiten geschuldet.“ Trotz nicht mehr vorhandener Masters-Qualifikationschancen will Dillingen zumindest beim eigenen Turnier aber alles geben. „Da werden wir in Bestbesetzung antreten“, kündigt Schnubel an.