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Hallen-Masters-Turniere: Vorschau SV Limbach-Dorf

Hallen-Masters : Vorfreude auf Turnier und neuen Platz

Das Masters-Qualiturnier des SV Limbach/Dorf in der Primshalle beginnt am heutigen Mittwoch. Etwas länger gedulden muss sich der Club, bis die Arbeiten zur Sanierung des Kunstrasenplatzes beginnen.

Können die Gastgeber erneut die Favoriten ärgern? Am Samstag gewann Fußball-Landesligist FSG Schmelz-Limbach überraschend das Masters-Qualifikationsturnier des 1. FC Schmelz in der Schmelzer Primstalle (siehe auch unten). Am gleichen Ort beginnt heute Abend das zweite Heimturnier der FSG. Beim Risch-Cup des SV Limbach/Dorf kämpfen bis Freitagabend 14 Teams um 38 Wertungspunkte.

Ganz besonders heiß auf Zähler sind Saarlandligist VfL Primstal sowie die Verbandsligisten SV Hellas Bildstock und SV Losheim. Alle drei wollen zum Masters – und dafür in Schmelz Punkte holen. Bildstock liegt als Vierter der Qualifikationstabelle derzeit auf einem Platz, der zur Teilnahme am Finalturnier (3. Februar in der Saarbrücker Saarlandhalle) berechtigt. Primstal steht als Neunter knapp außerhalb der Masters-Ränge ebenso wie Losheim (13.).

Neben dem Trio mit Masters-Ambitionen zählt auch Saarlandliga-Tabellenführer SV Elversberg II zu den Siegfavoriten beim SV-Turnier. Für Gastgeber Schmelz-Limbach bleibt da nur die Außenseiterrolle. Aber dass das Team von Trainer Luca Lanfranco für eine Überraschung gut ist, hat es ja bereits bewiesen.

Für den SV Limbach/Dorf ist das eigene Hallenturnier der erste von zwei Terminen im neuen Jahr, dem der Club entgegenfiebert. „In der ersten April-Woche beginnen bei uns die Arbeiten für einen neuen Kunstrasenplatz“, erklärt Josef Jäckel, 2. Vorsitzender des SV und der FSG.

„Wir sind seit 2016 in den Planungen und freuen uns, dass es jetzt los geht.“ Der alte Kunstrasen im Schmelzer Gemeindeteil ist 17 Jahre alt – und deshalb nicht mehr im besten Zustand. „Gerade wenn es lange trocken war, wird die Oberfläche sehr hart“, berichtet Jäckel. Dies ist insbesondere für die Gelenke der darauf kickenden Akteure natürlich suboptimal.

Allerdings ist nur die oberste Schicht der Kunstrasendecke in sanierungsbedürftigem Zustand. Die darunter liegende Drainage muss nicht erneuert werden, was die Gesamtkosten senkt. Rund 220 000 Euro betragen die für das Projekt. Jeweils ein Viertel davon wird von der Sportplanungskommission, dem Innenministerium, der Gemeinde Schmelz und dem Verein getragen. „Wir hoffen Ende April bereits fertig zu sein und noch in dieser Saison Spiele auf dem neuen Platz auszutragen“, sagt Jäckel.