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Hängt Rott noch ein Jahr dran?

Saarbrücken. Zum vorläufig letzten Mal wird es am Samstag im Saarbrücker Ludwigsparkstadion Oberliga-Fußball zu sehen geben. Um 15.30 Uhr empfängt der schon seit Wochen feststehende Meister und Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Saarbrücken den TuS Mayen. Sportlich hat das Spiel nur statistische Bedeutung Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier

Saarbrücken. Zum vorläufig letzten Mal wird es am Samstag im Saarbrücker Ludwigsparkstadion Oberliga-Fußball zu sehen geben. Um 15.30 Uhr empfängt der schon seit Wochen feststehende Meister und Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Saarbrücken den TuS Mayen. Sportlich hat das Spiel nur statistische Bedeutung. Dennoch will die Mannschaft nach den Niederlagen in Homburg (1:2) und Pirmasens (1:2) wieder einen Dreier einfahren. Sammer Mozain und Marcel Rozgonyi sind nach den Ereignissen von Pirmasens gesperrt. Dagegen darf nach Aussage des Südwestdeutschen Fußballverbands Nazif Hajdarovic mitwirken.


Über seine eventuelle Sperre wird erst das weitere Verfahren entscheiden, in dem ein anderer Saarbrücker nichts zu befürchten hat: "Der Platzverweis gegen Co-Trainer Andreas Fellhauer steht nicht im Spielbericht des Schiedsrichters", sagt FCS-Geschäftsführer Thomas Heil. Doch auch die rassistischen Provokationen einiger Pirmasenser Spieler sucht man im Bericht von Schiri Florian Fochs (Daun) vergebens.

Ob die angeschlagenen Phillipp Wollscheid (Schulter), Nabil Dafi, Alexander Otto, Pascal Stelletta (alle Prellungen an Fuß und Wade) und Marcel Schug (Oberschenkelprellung) rechtzeitig wieder fit werden, erscheint fraglich.



Vor dem Spiel werden Mannschaft und Trainer von Hans-Dieter Drewitz, dem Präsidenten des Fußball-Regionalverbands Südwest, geehrt. Nach der Partie werden dann die sieben Spieler verabschiedet, die Saarbrücken verlassen. Hajdarovic (Bayern München II), Wollscheid (1. FC Nürnberg II), Fabian Seel (Karriere-Ende wegen Berufsausbildung), Stephan Otte (FC Homburg), Philippe und Pascal Stelletta sowie Pierre Hallé (alle Ziel unbekannt) werden im kommenden Jahr nicht mehr das blau-schwarze Dress tragen. In der Auflistung fehlt Torwart Tobias Rott, der auch eine Ausbildung beginnen wollte. "Wir werden mit ihm in der nächsten Woche noch mal ein Gespräch führen, ob er sich vorstellen kann, ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stehen", sagt Ferner.

Im Anschluss an den offiziellen Teil beginnt die von Präsident Horst Hinschberger versprochene "der Oberliga angemessene" Meisterschaftsfeier mit den Fans. "Jeder Zuschauer erhält am Eingang zwei Bierbons, die nach dem Spiel eingelöst werden können", verrät Heil zum Ablauf, "aus organisatorischen Gründen werden die Stadiontore diesmal aber nicht geöffnet." Der FCS rechnet mit bis zu 3000 Besuchern.