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Gute Chancen für deutsche Teams

Gute Chancen für deutsche Teams

Hamburg/Kasan. Ruud van Nistelrooy hat dem Hamburger SV mit seinem ersten Tor vor heimischer Kulisse zu einer guten Ausgangslage in der Europa League verholfen. Die Hanseaten setzten sich gestern Abend im Achtelfinal-Hinspiel gegen den RSC Anderlecht mit 3:1 (2:1) durch. Joris Mathijsen (23. Minute), van Nistelrooy (40.) und David Jarolim (76

Hamburg/Kasan. Ruud van Nistelrooy hat dem Hamburger SV mit seinem ersten Tor vor heimischer Kulisse zu einer guten Ausgangslage in der Europa League verholfen. Die Hanseaten setzten sich gestern Abend im Achtelfinal-Hinspiel gegen den RSC Anderlecht mit 3:1 (2:1) durch. Joris Mathijsen (23. Minute), van Nistelrooy (40.) und David Jarolim (76.) trafen für den HSV, der ärgerliche Gegentreffer ging auf das Konto von Jonathan Legear (45.), der per Freistoß traf. Im Rückspiel in einer Woche beim Tabellenführer der belgischen Jupiler League kann sich der HSV damit auch eine Niederlage mit einem Tor Differenz leisten, um weiter vom Finale am 12. Mai im eigenen Stadion träumen zu dürfen.Van Nistelrooy ackerte während des gesamten Spiels ungemein, holte sich viele Bälle aus dem Mittelfeld und überzeugte bei seinem Startelf-Debüt mit hohem Laufpensum. Sein Kampfgeist steckte in der Schlussphase das gesamte Team an, das von Kapitän Jarolim belohnt wurde, der per Volleyschuss das 3:1 erzielte.Für den VfL Wolfsburg hat Zvjezdan Misimovic das Tor zum Viertelfinale der Europa League weit aufgestoßen. Durch den Treffer seines bosnischen Regisseurs in der 67. Minute erkämpfte der ersatzgeschwächte deutsche Meister gestern Abend ein 1:1 (0:1) bei Rubin Kasan und verschaffte sich damit eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel am 18. März in der heimischen VW-Arena. Christian Noboa (29.) hatte den russischen Champion vor 9000 Zuschauern in Führung gebracht. Der VfL trotzte den Personalproblemen wie den Minustemperaturen, doch auf dem Acker des Zentralstadions fanden die Rubin-Spieler lange Zeit den besseren Halt. In einem temperamentvollen Spiel bei äußerst schwierigen Platzverhältnissen gelang es dem Bundesliga-Zehnten nur selten, sein technisch gekonntes Spiel aufzuziehen. Dafür hielt das Team von Lorenz-Günther Köstner kämpferisch voll dagegen. dpaDer peruanische Stürmer Paolo Guerrero hat seine Flugangst überwunden und ist mit mehr als zweimonatiger Verspätung zum HSV zurückgekehrt. Der 26-Jährige traf gestern mit einer Linienmaschine via Amsterdam in Hamburg ein und saß gegen Anderlecht eingepackt in eine Decke auf der Bank und schaute zu.