1. Sport
  2. Saar-Sport

Gustavo ist weg, Götze erstmals dabei

Gustavo ist weg, Götze erstmals dabei

Luiz Gustavo wechselt für bis zu 20 Millionen Euro Ablöse von Bayern München nach Wolfsburg und kann im Heimspiel gegen Schalke 04 bereits auflaufen. Im Kader der Münchner, die in Frankfurt spielen, steht erstmals Mario Götze.

Der Transfer des brasilianischen Fußball-Nationalspielers Luiz Gustavo von Bayern München zum Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg ist perfekt. Der Mittelfeldspieler erhält einen Fünfjahresvertrag. Dem Vernehmen nach soll der VfL für den 26-Jährigen zwischen 15 und 20 Millionen Euro Ablöse bezahlt haben. Mehrere europäische Top-Clubs sollen an Gustavo interessiert gewesen sein, darunter der FC Arsenal, Dynamo Moskau und der SSC Neapel.

Gustavo war beim Confederations-Cup im Sommer zum Stammspieler der brasilianischen Nationalelf avanciert, die das Vorbereitungsturnier für die Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land gewann. Um seine WM-Teilnahme nicht zu gefährden, will er in der Liga regelmäßig spielen. Das ist in München unter dem neuen Trainer Pep Guardiola angesichts des Überangebots im Mittelfeld kaum möglich. Auch aus dem Grund zog der Brasilianer den Wechsel vor. Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sagte: "Mit seiner ruhigen, aber immer freundlichen und sehr professionellen Art hat er in unserem Club viele Freunde gewonnen. Auf Luiz Gustavo war immer Verlass, und er hat seinen Anteil am Gewinn des Triples des FC Bayern in der vergangenen Saison."

Für Wolfsburgs Manager Klaus Allofs ist es der teuerste Wechsel seiner neunmonatigen Amtszeit beim VfL. Eigentlich hatte er in Wolfsburg eine "neue Bescheidenheit" ausgerufen. Neben dem Brasilianer Diego, der 2010 für 15,5 Millionen Euro Ablöse von Juventus Turin gekommen war, ist Gustavo, der schon an diesem Samstag im Heimspiel gegen Schalke 04 (15.30 Uhr) auflaufen könnte, nun der teuerste Einkauf der Club-Geschichte.

Bei den Münchnern steht Nationalspieler Mario Götze bei Eintracht Frankfurt an diesem Samstag (15.30 Uhr) erstmals bei einem Pflichtspiel im Kader. Trainer Guardiola sagte, bei dem Mittelfeldspieler gehe es "jeden Tag ein bisschen voran". Der 21-Jährige, der im Sommer für 37 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund gekommen war, hatte am Sonntag beim 4:1 im Testspiel beim ungarischen Meister FC Györ 103 Tage nach seinem Muskelbündelriss erstmals wieder gespielt.

Zum Thema:

Am RandeBayern München kann einen Vereins-Rekord einstellen. Sollte die Elf von Trainer Pep Guardiola die Partie bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) nicht verlieren, wäre sie im 27. Liga-Spiel in Folge unbesiegt. Der Club-Rekord stammt von 1989, als München unter Trainer Jupp Heynckes 27 Spiele in Serie nicht verlor. Den Liga-Rekord hält der Hamburger SV, der 36 Mal in Folge unbesiegt blieb (zwischen 1982 und 1983). sid