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Zwei Tore in Basel
Gündogan brilliert in Basel

Basel/Frankfurt. Nach Verletzungsproblemen hat der Nationalspieler wieder zur Topform gefunden.

Pep Guardiola war nach der Gala-Vorstellung des deutschen Fußball-Nationalspielers Ilkay Gündogan im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Basel regelrecht verzückt. „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler“, schwärmte der Trainer von Manchester City.



Zwei Treffer hatte Gündogan zum 4:0 (3:0) am Dienstag beigesteuert und war Dreh- und Angelpunkt im starbesetzten Mittelfeld der Citizens. Verzückt hatte er auch Joachim Löw auf der Tribüne im Basler St. Jakob-Park. Dass sich sein Mittelfeldstratege rechtzeitig vor der WM in Russland wieder seiner Bestform nähert, gefiel auch dem Bundestrainer.

Denn dass Gündogan überhaupt wieder ein solches Niveau erreichen würde, ist nicht selbstverständlich. Seine Verletzungsgeschichte ist lang: Rückenprobleme, eine ausgerenkte Kniescheibe, nach seinem Wechsel zu Manchester City im Sommer 2016 ein Kreuzbandriss. „Wenn ich ihn jetzt spielen sehe, weiß ich, wie sehr wir ihn letztes Jahr vermisst haben", sagt Guardiola. Dass City in der englischen Premier League der Konkurrenz weit enteilt ist, hat auch mit dem wiedererstarkten 27-Jährigen zu tun. Und auch wenn es schien, dass Emre Can, Sebastian Rudy oder Leon Goretzka in der internen Rangliste am Dauerpatienten Gündogan vorbeigezogen sind, hat der Bundestrainer jetzt eine Vielzahl an Optionen für das zentrale Mittelfeld.