Greuther-Fürth entlässt Trainer Mike Büskens

Köln. Bundesliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth hat Trainer Mike Büskens entlassen. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Jeder weiß um die Bedeutung von Mike Büskens für den Verein. Ohne ihn wären wir nicht in der ersten Liga", sagte Präsident Helmut Hack während einer Pressekonferenz gestern Abend: "Fakt ist aber auch, dass wir nur zwölf Punkte haben

Köln. Bundesliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth hat Trainer Mike Büskens entlassen. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Jeder weiß um die Bedeutung von Mike Büskens für den Verein. Ohne ihn wären wir nicht in der ersten Liga", sagte Präsident Helmut Hack während einer Pressekonferenz gestern Abend: "Fakt ist aber auch, dass wir nur zwölf Punkte haben. Wir wollten einen Impuls setzen, damit sich die Dinge zum Guten wenden."

Zunächst wird U23-Trainer Ludwig Preis die Mannschaft übernehmen. Sportdirektor Rouven Schröder soll den 41-Jährigen am Sonntag im schweren Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (17.30 Uhr) unterstützen. "Wir suchen intensiv einen Trainer. Er soll und wird kein Feuerwehrmann werden. Da wir zweigleisig planen müssen, brauchen wir jemanden, der auch im Abstiegsfall zu uns passt", sagte Hack, der noch am Samstag nach dem 0:1 bei Fortuna Düsseldorf behauptet hatte, Büskens müsse sich keine Sorgen um seine Zukunft machen. Angesichts von 14 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer und nur zwei Saisonsiegen sahen die Fürther am Mittwoch aber doch keine andere Möglichkeit mehr, als sich nach dreieinhalb Jahren von dem Ex-Profi zu trennen. Noch vor gut zwei Wochen hatte es nach dem sensationellen 2:1-Sieg beim Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 so ausgesehen, als ob sich die Fürther mit ihrem Trainer in Richtung Klassenerhalt aufmachen würden. sid

Foto: Anspach/dpa