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Klaus Steinbach wird in Berlin ausgezeichnet
Auszeichnung für Klaus Steinbach

Klaus Steinbach freut sich über die Auszeichnung.
Klaus Steinbach freut sich über die Auszeichnung. FOTO: dpa / Jörg Carstensen
Berlin. Der frühere Weltklasseschwimmer erhält in Berlin die „Goldene Sportpyramide“. sid

Klaus Steinbach, früherer Weltklasseschwimmer und Sportfunktionär, wurde in Berlin mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet. Der Preis der Stiftung Deutsche Sporthilfe wird seit 2000 vergeben und gilt im deutschen Sport als wichtigster Preis für das Lebenswerk. Der heute 64-jährige Steinbach, Ärztlicher Direktor der Hochwald-Kliniken in Weiskirchen, hatte als Schwimmer an den Olympischen Spielen 1972 in München und 1976 in Montréal teilgenommen und mit der Staffel eine Silber- sowie eine Bronzemedaille geholt. Zudem gewann Steinbach sechs WM-Medaillen.


Nach seiner Sportkarriere schloss Steinbach, der in Lebach wohnt, sein Medizinstudium ab und wechselte in die Sportpolitik. 2003 wurde er Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) und führte es drei Jahre später in die Fusion mit dem Deutschen Sportbund (DSB) zum heutigen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). „Dieser Preis bedeutet für mich sehr viel und steht auf einer Stufe mit meinen olympischen Medaillen“, sagte Steinbach, den viele Funktionäre im Saarsport gerne als neuen LSVS-Präsidenten gesehen hätten..