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Gladbach beißt sich an Juve die Zähne aus

Gladbach beißt sich an Juve die Zähne aus

Kein schöner Dienstagabend für die deutschen Teilnehmer der Fußball-Champions-League. Wolfsburg unterliegt in Eindhoven 0:2 und Gladbach verabschiedet sich mit einem 1:1 gegen Juventus aus der Königsklasse.

Die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bundesliga hat die Chance auf die nächste Runde in der Champions League verspielt. Auch am vierten Gruppenspieltag kam Borussia Mönchengladbach gestern gegen Juventus Turin über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und muss um den Verbleib im internationalen Wettbewerb über den Winter hinaus bangen.

Vor 46 217 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park erzielte Fabian Johnson (18.) den Treffer für die Gastgeber, der Schweizer Stephan Lichtsteiner (44.) traf für den Vorjahresfinalisten. Auch die Rote Karte für Juventus-Spieler Hernanes (53.) wegen groben Foulspiels nützte den Gastgeber nichts, um ihren ersten Champions-League-Sieg der Clubgeschichte einzufahren. Mit zwei Erfolgen in den letzten beiden Spielen gegen den FC Sevilla (25.11.) und bei Manchester City (8.12.) können die Gladbacher noch den dritten Gruppenplatz erreichen und in der Europa League weiterspielen. Dabei war für den Bundesligisten zwei Wochen nach dem 0:0 in Turin diesmal gegen den italienischen Rekordmeister mehr als nur ein Remis drin. Johnson (64.) und vor allem Lars Stindl (77.) hatten noch die besten Chancen zum Siegtreffer.

Der VfL Wolfsburg hingegen hat im Hexenkessel von Eindhoven eine mögliche Vorentscheidung auf dem erhofften Weg ins erste Champions-League-Achtelfinale der Clubgeschichte vergeben. Gestern verlor der deutsche Vizemeister bei der PSV nach einer harmlosen Vorstellung mit 0:2 (0:0). Defensiv stand das Team von Trainer Dieter Hecking beim niederländischen Champion über weite Strecken zwar sicher, erarbeitete sich aber keine Torchance. Nach einem Stellungsfehler von Sebastian Jung gingen die Gastgeber vor 35 000 Zuschauern im ausverkauften Philips-Stadion durch Jürgen Locadia in Führung (56. Minute), der frühere Gladbacher Luuk de Jong machte den verdienten Heimsieg perfekt (86.).