Gesa Krause im Hindernis-Finale, Richard Ringer bei WM ausgeschieden

Leichtathletik-WM in Doha : Krause souverän im Hindernis-Finale, Ringer raus

Kochend heiße City, gut gekühltes Stadion und hoch motivierte Sportler: 3000-Meter-Hindernisläuferin Gesa Krause ist zum Auftakt der 17. Leichtathletik-WM in Doha ins Finale gerannt und kämpft am Montag in einem Weltklassefeld um eine Medaille.

„Ich bin guten Mutes für das Finale. Ich denke, das wird sehr schnell“, sagte Krause, die 27 Jahre alte Europameisterin vom Verein Silvesterlauf Trier, am Freitagabend nach ihrem Vorlauf. Als Dritte in 9:18,82 Minuten kam sie direkt ins Finale. Die „Leichtathletin des Jahres“ 2018 hatte bei der WM 2015 Bronze gewonnen.

Stabhochspringerin Lisa Ryzih hatte an ihrem 31. Geburtstag Grund zum Feiern. Die EM-Zweite von 2016 aus Ludwigsburg meisterte 4,60 Meter und steht am kommenden Sonntag im Finale. Katharina Bauer aus Leverkusen scheiterte dreimal an ihrer Anfangshöhe von 4,20 Metern. Auch 5000-Meter-Routinier Richard Ringer aus Rehlingen war im Vorlauf chancenlos und schied aus. Der Läufer vom LC Rehlingen lag bis 3000 Meter gut im Rennen, fiel dann aber entscheidend zurück. „Ich weiß nicht, woran es liegt“, sagte Ringer enttäuscht, „ich weiß, was ich draufhabe, aber ich bringe die Form bei einer Meisterschaft einfach nicht auf die Bahn.“

Mehr von Saarbrücker Zeitung