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| 20:07 Uhr

Gedopter Radprofi Bernhard Kohl beendet seine Karriere

Wien. Der geständige Dopingsünder Bernhard Kohl (Foto: afp) hat "das Lügen satt" und sagt dem Profi-Radsport Servus. Stattdessen will sich der 27-Jährige künftig der Doping-Prävention widmen. "Ohne Doping gibt es keine Chancengleichheit im internationalen Spitzenfeld. Ich will ein Doppelleben, das auf Lügen basiert, nicht weiterführen

Wien. Der geständige Dopingsünder Bernhard Kohl (Foto: afp) hat "das Lügen satt" und sagt dem Profi-Radsport Servus. Stattdessen will sich der 27-Jährige künftig der Doping-Prävention widmen. "Ohne Doping gibt es keine Chancengleichheit im internationalen Spitzenfeld. Ich will ein Doppelleben, das auf Lügen basiert, nicht weiterführen. Deshalb ist Schluss", begründete Kohl auf einer Pressekonferenz in Wien, warum er nach Ablauf seiner Dopingsperre nicht in den Radsport zurückkehren wird.Der Wiener war nach der Tour de France 2008, bei der er in Diensten des Gerolsteiner-Teams Bergkönig und Gesamtdritter wurde, positiv auf das Epo-Präparat Cera getestet und anschließend für zwei Jahre gesperrt worden. Seit Ende 2008 kooperiert Kohl mit den in der Wiener Doping-Affäre ermittelnden Behörden. Zurzeit laufen gegen ihn weitere Ermittlungen wegen seiner möglichen Beteiligung an Blutdoping und dem strafbaren Mitbesitz an einer Maschine zur Blutwäsche, die auch zum Blutdoping anderer Sportler eingesetzt wurde. dpa