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Fußball-Verbandsligist SV Habach kämpft mit wenigen finanziellen Mitteln gegen den Abstieg

Fußball-Verbandsliga : „Es geht für uns immer wieder nur ums Überleben“

Fußball-Verbandsligist SV Habach kämpft gegen den Abstieg. Die finanziellen Mittel des Clubs sind sehr begrenzt.

Nein, großartige Perspektiven haben Trainer Dieter Rohe und der SV Habach in der Fußball-Verbandsliga Nordost nicht. Dass der Verein aus dem Eppelborner Ortsteil mit 800 Einwohnern überhaupt in der zweithöchsten saarländischen Fußballklasse spielt, ist ohnehin beachtlich. „Aber es ist immer knapp“, sagt Trainer Rohe, obwohl seine Mannschaft die vergangene Spielzeit auf dem sicheren achten Platz beendet hat.

Die Grundlage hierfür wurde in der Vorrunde und aufgrund der Habacher Heimstärke gelegt und deshalb ist die Maßgabe des Trainers nachvollziehbar. „Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Habach zuhause eine Macht bleibt“, fordert Rohe, doch er fügt hinzu: „Dennoch bleibt es ohne eigenen A-Jugend-Unterbau und ohne große finanzielle Möglichkeiten ganz schwierig.“ Noch drastischer bringt es der sportliche Leiter Udo Rech auf den Punkt. „Es geht für uns immer wieder nur ums Überleben“, stellt der Vizepräsident Fußball des Vereins klar, doch er sagt auch: „Auf lange Sicht geht es für uns darum, unsere Eigenständigkeit zu erhalten, und diese Perspektive ist da.“

Wegen der Konkurrenz im Umfeld und in der Gemeinde Eppelborn mit einem Oberliga- und einem Saarlandligaverein ist es für den kleinen Dorfverein ohnehin schwer, Spieler von außerhalb zu überzeugen, nach Habach zu wechseln. „Deshalb können wir nur mit dem Kollektiv und dem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zum Erfolg kommen“, meint der sportliche Leiter. Einzige Neuzugänge für die kommende Spielzeit sind zwei A-Jugendspieler vom SV Saar 05 und aus der Jugend-Spielgemeinschaft mit dem FC Wiesbach, von denen sich einer aber gleich im ersten Testspiel einen Kreuzbandriss zugezogen hat und lange fehlen wird. „Im Gegenzug haben zwei andere wichtige Spieler den Verein verlassen“, bedauert Rohe. Aufgrund der Gegebenheiten konnte der Habacher Trainer auch seine eigenen Vorstellungen bisher nicht umsetzen. „Ich hätte die Mannschaft gerne weiterentwickelt, als ich vor zwei Jahren hierhin kam“, sagt der 58-Jährige, „aber das ist leider nicht gelungen“.

Auch in der kommenden Spielzeit, die für den SV Habach am 4. August mit dem Heimspiel gegen den FSV Jägersburg II beginnt, geht es einzig darum, nicht abzusteigen. „Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt“, betont Rohe, „wobei wir möglichst früh einen Abstand zu den Abstiegsrängen herstellen wollen“.