Fußball-Verbandsliga: SG Perl-Besch bangt um Klassenverbleib

Fußball-Verbandsliga : Kann Perl-Besch die Talfahrt noch stoppen?

Der abstiegsbedrohte Fußball-Verbandsligist empfängt im letzten Heimspiel den direkten Rivalen Großrosseln.

Die Luft für die SG Perl-Besch wird im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga immer dünner: Das jüngste 1:3 beim FSV Hemmersdorf war ein besonders heftiger Rückschlag für die Moselaner, denn sie mussten damit einen direkten Konkurrenten im Tableau vorbeiziehen lassen und belegen nach nur einem Sieg aus acht Partien bloß noch Rang elf – gerade mal einen Punkt vor dem ersten von aktuell vier Abstiegsplätzen. Auf dem steht der SC Großrosseln, der an diesem Sonntag um 15 Uhr der Gegner im letzten Heimauftritt der SG auf dem Rasenplatz in Perl ist.

Danach bestreitet die Mannschaft des Trainerduos Sven Reinig und Andreas Herbst nur noch Auswärtsspiele: beim Aufsteiger und Kreisrivalen SV Losheim, beim bereits abgestiegenen Schlusslicht SSV Überherrn und zum Abschluss beim 1. FC Riegelsberg, der als 14. ebenfalls zu den direkten SG-Rivalen im Abstiegskampf zählt.

„Ich glaube nicht, dass die vielen Auswärtsspiele ein Nachteil sind“, sagt SG-Offensivspieler Christoph Carl. „Wir hatten auch in Hemmersdorf unsere Chancen und hätten dort in meinen Augen gewinnen müssen. Im Moment ist es aber so, dass uns vor dem Tor ein wenig das Glück fehlt. Dann fängt jeder an, an sich zu zweifeln – und so sind wir jetzt in diese Situation geraten.“

Trotz der mauen Bilanz in diesem Jahr, das bisher nur einen 2:1-Sieg beim FC Brotdorf und das danach folgende torlose Remis gegen den SV Wahlen-Niederlosheim als Zählbares ausweist, ist Carl guter Dinge, dass der SG noch eine Wende und damit die Rettung gelingt. „Ich blicke dem Spiel gegen Großrosseln positiv entgegen. Wir haben uns in den letzten Spielen mannschaftlich besser präsentiert“, sagt der 34-Jährige.

Gegen Großrosseln muss Perl-Besch aber wohl weiterhin auf den angeschlagenen Moussa Touré und damit auf den mit 13 Treffern besten Torschützen verzichten. Der hatte sich beim 2:5 im zurückliegenden Heimspiel gegen den SC Reisbach verletzt. Immerhin steht aber mit Frederic Britten ein zuvor lange verletzter Offensivakteur im Endspurt wieder bereit. „Es wäre wichtig, dass wir vielleicht mal das erste Tor machen, um einfach die nötige Sicherheit zu bekommen“, sagt Carl – sonst ist es nach dem letzten Heimspiel nämlich alles andere als sicher, dass der Vorjahresvierte auch nächste Saison noch Verbandsliga spielt.

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