Fußball-Verbandsliga: SF Rehlingen empfängt am Sonntag Noswendel Wadern

Fußball-Verbandsliga : Rehlingen hat den Abstieg gut verdaut

Fußball-Verbandsligist hofft gegen Noswendel Wadern auf den vierten Sieg in Folge.

Die Fußballer der SF Rehlingen-Fremersdorf kommen in der Verbandsliga Süd/West immer besser in Schwung. Mit neun Punkten aus vier Spielen steht der Saarlandliga-Absteiger mittlerweile bereits auf Rang vier der Tabelle. Mit einem Sieg an diesem Sonntag um 15.15 Uhr im Heimspiel gegen den hoch gehandelten FC Noswendel Wadern würden die Sportfreunde mindestens noch einen weiteren Platz nach oben klettern. Denn der kommende Gegner ist mit einem Zähler Vorsprung Tabellen-Dritter.

„Die Grundstimmung bei uns ist gut“, sagt Spielertrainer Michael Burger vor der Partie. Rehlingen-Fremersdorf scheint den Abstieg aus der Saarlandliga also gut verkraftet zu haben. Das beweist auch die Tatsache, dass der Club – obwohl er eine Liga tiefer musste – nahezu seinen kompletten Kader halten konnte. Zudem wurde dieser mit Akteuren wie Can Aman (FSV Hemmersdorf), Benjamin Kremer (SV Mettlach) oder Nikolaj Kamenev (VfB Dillingen) noch gezielt verstärkt. „Ich denke, dass wir im Vergleich zur vergangenen Saison sogar noch an Qualität gewonnen haben“, erklärt Burger.

Trotzdem gab es für die Sportfreunde mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Gersweiler, der allerdings derzeit auch mit vier Siegen an der Tabellenspitze steht, einen Holperstart. Doch auch von diesem ließen sich die Rehlinger nicht aus der Ruhe bringen.

Es folgten drei Erfolge in Serie. Höhepunkt war der 4:1-Derbysieg vor 500 Zuschauern beim FV Siersburg am vergangenen Sonntag. Nachdem die Partie lange hart umkämpft war, sorgte der von den Sportfreunden Hostenbach gekommene Offensiv-Spieler Adnen Jamli mit einem Doppelpack in den beiden letzten Minuten für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

Und wo soll die Reise für die Sportfreunde in der Tabelle in den kommenden Wochen und Monaten hingehen? „Wir wollen unter die ersten vier oder fünf“, sagt Burger. Der 35-jährige Übungsleiter betont, dass dies nicht nur sein persönliches Ziel sei, sondern das der ganzen Mannschaft. „Ich habe alle Spieler ihr Saisonziel aufschreiben lassen – und dann haben wir das als gemeinsames Ziel festgelegt. Es bringt nämlich nichts, wenn ich als Trainer ein Ziel ausgebe, hinter dem das Team nicht so richtig steht“, berichtet der Trainer.