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Fußball-Verbandsliga: Rehlingen-Fremersdorf empfängt Siersburg zum Derby

Fußball-Verbandsliga : Ärgert Rehlingen den Nachbarn erneut?

Mehr Derby geht nicht: Fußball-Verbandsligist SF Rehlingen-Fremersdorf empfängt an diesem Sonntag den FV Siersburg. Bis zu 500 Zuschauer erwartet die SG zum Lokalduell. Im Hinspiel konnte Rehlingen den Spitzenreiter schlagen.

„Der ganze Verein und alle Fans freuen sich auf dieses Derby“, sagt Matthias Kiefer, der Spielausschuss-Vorsitzende des Fußball-Verbandsligisten SF Rehlingen-Fremersdorf zum Heimspiel am kommenden Sonntag (17 Uhr). Kein Wunder: Gegner ist dann Nachbarn FV Siersburg. „Ich würde mir wünschen, dass genau wie im Hinspiel 500 Zuschauer kämen. Allerdings wird das wohl auch ein wenig vom Wetter abhängen.“

Die „Generalprobe“ vor dem Lokalderby verlief für Rehlingen-Fremersdorf schon mal erfolgreich. Im ersten Spiel nach der Winterpause siegte das Team von Spielertrainer Michael Burger am Sonntag beim SV Ritterstraße mit 4:0. „Das war ein super Spiel von uns. Das Team hat in dieser Begegnung klasse agiert“, bilanziert Kiefer zufrieden.

Der klare Erfolg weckt die Hoffnung, dass der Saarlandliga-Absteiger nach einer mehr als durchwachsenen Hinrunde in der zweiten Saisonhälfte besser klarkommt. Aktuell ist Rehlingen-Fremersdorf Zehnter. „Saisonziel war es ja, unter die Top 5 zu kommen. Vielleicht gelingt uns das noch“, sagt Kiefer.

Allerdings warnt der Spielausschuss-Chef auch: „Erst mal müssen wir schauen, dass wir von den Abstiegsplätzen wegkommen.“ Im Moment ist der Vorsprung vor der „roten Linie“ nämlich nicht besonders groß. „Wir sind vier Punkte weg, also alles andere als gerettet“, weiß Kiefer.

Einer der wenigen positiven Höhepunkte in der Hinrunde war für Rehlingen-Fremersdorf ausgerechnet das Derby in Siersburg. Am 25. August setzten sich die SF beim Nachbarn mit 4:1 durch. Für Siersburg war es eine von bislang nur drei Saisonniederlagen. Und so kommt der FV als Tabellenführer zum Rückspiel – und das obwohl Siersburg am vergangenen Sonntag nicht im Einsatz war. Die Partie zu Hause gegen den SV Losheim musste wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Verfolger FC Rastpfuhl konnte davon nicht profitieren. Der Club verpasste mit einem 1:1 beim SV Gersweiler den Sprung auf Platz eins.

Bei Rehlingen-Fremersdorf laufen derweil die Planungen für die kommende Runde auf Hochtouren. „Wir haben noch keine Neuzugänge, sind aber bei den Verhandlungen mit potenziellen Kandidaten in der finalen Phase“, verrät Kiefer. Einige Neuzugänge werden vonnöten sein, da vier Akteure aus dem aktuellen Kader in der Spielzeit 2020/21 sicher nicht mehr zur Verfügung stehen: Offensiv-Routinier Tim Kallenborn (37) wechselt als Trainer zur SSV Saarlouis. Abwehrspieler Philip Platte (20) und Mittelfeldspieler Marius Puhl (19) schließen sich Saarlandligist FV Schwalbach an. SF-Urgestein Sebastian Kiefer (34) wird seine Karriere beenden.

Offen ist noch, ob Spielertrainer Michael Burger, der als Übungsleiter kommende Runde von Sven Reinig beerbt wird (wir berichteten), als Spieler bleibt. „Ich würde mich darüber freuen“, erklärt Kiefer. „Michael hat uns aber ganz klar gesagt, dass er diese Entscheidung erst zu einem späteren Zeitpunkt treffen will.“