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Fußball-Saarlandliga: VfL Primstal verliert gegen Halberg Brebach mit0:2

Fußball-Saarlandliga : Primstaler Kicker verpassen den Befreiuungsschlag

Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Brebach muss der VfL weiter um den Klassenverbleib in der Fußball-Saarlandliga zittern.

Für Fußball-Saarlandligist VfL Primstal wird die Luft im Tabellenkeller nach der 0:2-Heimniederlage gegen SC Halberg Brebach wieder dünner. „Wir brauchen noch drei Punkte, sonst wird es schwierig, die Klasse zu halten“, meinte Spielführer Marc Pesch. Nach derzeitigem Stand der Dinge müssen fünf Mannschaften aus der Saarlandliga absteigen, der VfL (30 Zähler) hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegsplatz 14.

Das einzige Rezept gegen einen Abstieg aus der Saarlandliga ist das Toreschießen. In dieser Disziplin war der VfL gegen Brebach aber vom Pech verfolgt. Nach 55 Minuten köpfte Steffen Backes den Ball aus acht Metern an die Querlatte. In Minute 82 kratzte Gästeschlussmann Dirk Jank einen Direktschuss von Tobias Scherer stark aus dem Eck – und den freien Ball setzte Karsten Rauber aus zwei Metern an den Innenpfosten. In der Nachspielzeit machten die Brebacher mit einem Konter-Tor durch Rayane Anseur zum 2:0 den Auswärtssieg dann perfekt.

„So wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war die Niederlage verdient“, haderte Pesch, der in der Schlussphase mit der Ampelkarte vom Feld flog. Insgesamt präsentierte sich Brebach als das abgezocktere Team. Primstal unterliefen im Spielaufbau zu viele Fehlpässe. Zudem nutzten Julian Scheid (20.) und Tim Roob (25.) gute Möglichkeiten nicht. Im direkten Gegenzug zeigte Gästeangreifer Arthur Schneider, was bei einer derartigen Möglichkeit rausspringen kann. Fulminant zog er nach einem Ballverlust des VfL aus 17 Metern ab. Schlussmann Simon Holz konnte die Kugel nicht festhalten und Jonas Wilhelmi staubte zum 1:0 für Brebach ab (26.). Anschließend parierte Holz überragend die Distanzschüsse von Kenneth Asante und Anseur und hielt seine Mannschaft bis zur Pause im Rennen.

„Brebach war jetzt nicht die Übermannschaft und wir hätten mit einem Unentschieden in die Halbzeit gehen müssen“, meinte Pesch. „Nach dem Seitenwechsel haben wir besser gespielt.“

Am nächsten Sonntag, 15 Uhr, geht es für Primstal nun zum Vierten SV Auersmacher. „Da müssen wir was holen, sonst haben wir am letzten Spieltag ein Endspiel gegen Schwalbach“, sagte der Spielführer. Schwalbach sitzt aktuell mit 29 Zählern auf Rang 14. Genau wie der VfL sind auch die punktgleichen Teams aus Ottweiler/Steinbach und Homburg II (beide 30 Zähler) akut abstiegsgefährdet.