Fußball-Saarlandliga: VfL Primstal empfängt Ottweiler-Steinbach

Fußball-Saarlandliga : Darf Primstal wieder nach oben schielen?

Fußball-Saarlandligist empfängt zum Rückrunden-Start Ottweiler-Steinbach. Mit einem Sieg wäre Rang vier in Reichweite.

Erfolge machen selbstbewusst. Fußball-Saarlandligist VfL Primstal will an diesem Samstag, 16 Uhr, mit einem Heimsieg über die FSG Ottweiler-Steinbach seine Erfolgs-Serie weiter ausbauen. „Das Ding wollen wir schon gewinnen“, sagt Trainer Andreas Caryot. Dann wäre das halbe Dutzend an Partien ohne Niederlage voll. „Alles gut, für den Moment bin ich mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden“, stellt der Trainer fest.

Mit 25 Punkten belegt sein Team aktuell den neunten Tabellenplatz. „Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet – und da gilt es nun weiter dranzubleiben“, fordert Caryot von seinen Kickern. Mit einem Dreier würde der VfL den Vorsprung auf den Gast aus Ottweiler auf zehn Punkte vergrößern – und könnte dann sogar vorsichtig in Richtung Platz vier schielen.

Dem Gegner zollt Caryot trotz Rang 14 gehörigen Respekt. „Die stehen in jedem Jahr weit unten, wissen aber ganz genau, worauf es ankommt“, findet der 50-Jährige. Anders als zuletzt beim 1:1-Remis gegen den TuS Herrensohr, dessen Spieler den Ball haben laufen lassen, werde beim Aufeinandertreffen mit Ottweiler die Stärke in den Zweikämpfen gefragt sein, ahnt Caryot.

Gute Werte bei den Duellen um den Ball bescheinigt er seiner jungen Abwehrreihe mit Felix Schröder (23), Marvin Nickels (19), Lukas Finkler (21) und Leon Theobald (18). „Sie haben sich nichts zuschulden kommen lassen“, lobt Caryot. Nach überstandener Grippe kann er zudem wieder mit dem etatmäßigen Abwehrchef Marc Pesch rechnen. „In der Defensive ist personell alles klar“, sagt Caryot. Die Sorgenkinder sind weiter vorne zu finden. Mittelfeldakteur Jonas Caryot hat einen Hexenschuss noch nicht ganz auskuriert, bei Flügelspieler Pascal Limke zwickt erneut der Oberschenkel und Tobias Scherer hat sich im Herrensohr-Spiel eine Prellung zugezogen. „Ich hoffe, dass ich nicht groß umbauen muss“, so Caryot.