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Fußball-Saarlandliga: VfL Primstal empfängt am Samstag FC Homburg II

Fußball-Saarlandliga : Bleibt Primstals Abwehr ein Bollwerk?

Fußball-Saarlandligist empfängt an diesem Samstag den FC Homburg II. Defensive ist derzeit das Prunkstück.

Fußball-Saarlandligist VfL Primstal hat mit sieben Punkten aus drei Spielen einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. Was fehlt, ist noch der erste Erfolg vor eigenem Publikum. Den wollen die Kicker am Samstag, 16 Uhr, gegen den FC Homburg bejubeln. „Wir werden auf Sieg spielen“, kündigt Kapitän Marc Pesch an.

Die momentane Punkte-Ausbeute (sieben Zähler aus drei Spielen) bezeichnet er als ein „supergutes Ergebnis“, womit er nicht unbedingt gerechnet habe. Das neue Ziel? „Zehn Punkte aus fünf Spielen wären toll“, sagt Pesch.

Ein Grund, warum es derzeit so gut läuft: Aus der zurückliegenden Zitterrunde, in der das Team lange im Abstiegskampf steckte, habe die Mannschaft einiges mitgenommen, findet Pesch. „Jeder Spieler hat da viel dazugelernt, für sich selbst das Positive rausgezogen und versucht, das nun auf dem Platz umzusetzen“, hat er festgestellt. Bislang ist der VfL mannschaftlich geschlossen aufgetreten und hat immer über 90 Minuten geduldig agiert.

Vor allen Dingen hat die Defensive noch keinen Gegentreffer zugelassen. „Darauf bin ich auch sehr stolz“, freut sich der 28-jährige Abwehrchef. Neben ihm spielt der 19-jährige Marvin Nickels in der Innenverteidigung der Viererkette, links verteidigt Leon Theobald (18) und rechts Felix Schröder (23). „Die Abläufe werden immer besser und ich muss nicht mehr so viele Kommandos geben“, erläutert der Kapitän.

Nach dem krankheitsbedingten Ausfall des Mittelfeldstrategen Steffen Haupenthal war Trainer Andreas Caryot gezwungen, das Mittelfeld personell umzubauen. Karsten Rauber ist aus der Viererkette auf die „Sechs“ vorgerückt. „Das hilft uns enorm. Karsten räumt viel weg“, lobt Pesch. Doch der 26-Jährige ist alles andere als der klassische Zerstörer: Rauber ordnet und lenkt von hinten heraus den Spielaufbau des VfL. „Er sichert auch noch den Raum hinter Jonas Caryot ab“, benennt Pesch die vielseitigen Aufgaben Raubers.

Trainersohn Jonas Caryot (21) soll das spielerische Element in den Angriff reinbringen und die Außenspieler sowie die beiden „Spitzen“ in Szene setzen. „Diese Dinge müssen wir noch weiter trainieren und verbessern“, sieht Pesch Handlungsbedarf. Denn erst dreimal hat der VfL einen eigenen Treffer feiern können. „Wenn wir uns an die Vorgaben halten, dann wird es vorne mit den Toren gegen Homburg klappen“, ist er überzeugt.

Für ihn und seine Nebenleute gilt es, in der Begegnung vor allem auch den gefährlichen FCH-Angreifer Valdrin Dakaj auszuschalten. „Das haben wir vergangene Saison schon mal gut hinbekommen, in einem anderen Spiel hat es weniger gut funktioniert“, weiß Pesch um die Klasse des gegnerischen Knipsers (33 Treffer in den beiden vergangenen Jahren). Der Partie gegen Homburg misst der VfL-Spielführer für den weiteren Saisonverlauf eine besondere Bedeutung bei: „Mit einem Dreier können wir uns vorne in der Tabelle festsetzen.“