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Fußball-Saarlandliga: Primstal empfängt Halberg Brebach

Fußball-Saarlandliga : Primstals Scherer hofft auf „ganz wichtigen Schritt“

Drei Spiele dauert die Tortur noch, dann soll feststehen, dass der VfL Primstal in der kommenden Spielrunde weiter in der Saarlandliga antreten wird. „In den beiden noch anstehenden Heimspielen wollen wir alles unter Dach und Fach bringen“, sagt Mittelfeldspieler Tobias Scherer.

An diesem Sonntag, 15 Uhr, geht es für sein Team im Heimspiel gegen den Vierten SC Halberg Brebach.

Würde der gefährdete FV Diefflen tatsächlich aus der Oberliga absteigen, müssten sich aus der Saarlandliga gleich fünf Mannschafen inklusive Zwangsabsteiger Bübingen verabschieden. Der VfL (30 Zähler) hat aktuell noch ein Polster von vier Punkten auf den Schleudersitz Rang 14. „Ein Sieg über Brebach wäre ein ganz wichtiger Schritt für uns“, meint Scherer.

Nüchterne Realität ist in Prims­tal eingekehrt, von Platz fünf wurde vor der Saison geträumt. Aber bis zur Winterpause war der VfL in den Ligakeller abgestürzt. Die Vereinsführung hat die sportliche Schieflage richtig eingeschätzt, ist nicht in Panik verfallen, sondern hat Zuversicht ausgestrahlt. „Wir haben immer unter den besten sechs Mannschaften mitgespielt, es war klar, dass einmal eine schlechtere Saison kommen wird“, beurteilt der 25-jährige Scherer die Situation. Eine Erklärung für die Ursache findet er nicht. „Es sind einfach zu viele Gedanken, die man sich dann macht, wenn es nicht so läuft – und dadurch wird es auch nicht besser“, so Scherer.

Wegen des vordringlichen Auftrags, in der Saarlandliga bleiben zu wollen, haben Scherer, Marc Pesch und Pascal Limke dem Schmelzer Futsal Club Warriors Saar auch eine Absage für die Viertelfinalspiele um die deutsche Meisterschaft erteilt. „Die Runde steht im Vordergrund“, stellt Scherer klar.

Die jüngsten Siege gegen die Schießbuden aus Rohrbach und Rastpfuhl waren Freikarten, den Dreier am vergangenen Spieltag beim 3:1 über Borussia Neunkirchen hat sich der VfL mit einer ordentlichen Leistung erspielt. „Das war wichtig und hat uns etwas vom Druck befreit“, sagt Scherer. Mit dem Liga-Vierten Brebach, weiß er, kommt an diesem Sonntag aber eine ganz andere Nummer auf sein Team zu. „Die spielen eine starke Saison, aufsteigen wollen sie aber nicht. Brebach ist schlagbar“, sagt er.

Warum nicht, denn die Stimmungslage im Training hat sich weiter verbessert. Auch Innenverteidiger Karsten Rauber ist nach seinem Einriss an der Achillessehne wieder am Ball. „Er kann schmerzfrei trainieren. Dass er wieder dabei ist, ist für uns sehr viel wert“, freut sich Scherer.