| 21:04 Uhr

Fußball-Regionalliga Südwest
Bleibt Freiburg II weiter der SVE-Schreck?

Elversberg. In Elversberg zeigt vor dem Heimspiel an diesem Samstag um 14 Uhr die Formkurve nach oben. Von Heiko Lehmann

Nach sieben Punkten aus drei Ligaspielen und einem starken Auftritt im Saarlandpokal (5:0 bei den SF Köllerbach) ist bei Fußball-Regionalligist SV Elversberg zwar noch nicht alles wieder im Lot, aber das Team ist auf einem sehr guten Weg dahin. „Wir wollen diesen Schwung jetzt mitnehmen und in der Liga weiter punkten, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen“, sagt Trainer Roland Seitz. Mit vier nicht gegebenen Elfmetern, vielen Aluminiumtreffern und abgefälschten Gegentoren ist die SVE weiterhin auf der Suche nach dem Spielglück. „Das Glück müssen wir uns hart erarbeiten. Aber wir werden das schaffen. Die Mannschaft funktioniert, es gibt keine Stinkstiefel in unserem Kader“, sagt Seitz weiter.


An diesem Samstag, 14 Uhr, empfängt die SVE den SC Freiburg II im Stadion an der Kaiserlinde. Die Breisgauer sind auf dem besten Weg dahin, Elversberger Angstgegner zu werden. Nur eins von vier Heimspielen gegen Freiburg konnte die SVE bislang gewinnen. Topstürmer des SCF II ist U 20-Junioren-Nationalspieler Christoph Daferner. Er traf vergangene Saison zum 1:0-Sieg gegen die SVE. Und Anfang September erzielte Daferner im Länderspiel der deutschen U20 gegen Tschechien den 3:2-Siegtreffer an der Kaiserlinde. „Elversberg scheint mir zu liegen“, meinte der 20-Jährige, dessen Einsatz aber fraglich ist. Beim 1:2 zuletzt gegen den FC Homburg fehlte er wegen muskulärer Probleme.

Bei den Elversbergern ist personell dagegen alles in bester Ordnung. Nur Benno Mohr und Aleksandar Stavanovic haben noch leichte Knieprobleme, trainieren aber schon wieder mit der Mannschaft. Ansonsten sind alle Spieler fit. „Wir hatten in dieser Saison noch überhaupt keine muskulären Probleme. Das ist ein großes Verdienst unseres Athletiktrainers Peter Schneider und unseres Physiotherapeuten Marco Florsch. Die beiden machen eine starke Arbeit“, lobt Seitz. Und so müssen wieder einige gestandene Spieler wie vergangene Woche Muhamed Alawie, Gaëtan Krebs und Julius Perstaller auf die Tribüne.