Fußball-Regionalliga Südwest: Freiburg gegen Saarbrücken

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Regionalliga Südwest : Saarbrücken kehrt aus Freiburg mit einem weiteren Sieg heim

Am zwölften Spieltag in der Fußball-Regionalliga Südwest hat der 1. FC Saarbrücken auswärts im Freiburger Möslestadion Gastgeber SC Freiburg II geschlagen.

Der 1. FC Saarbrücken hat die Tabellenführung der Fußball-Regionalliga Südwest verteidigt. Vor 800 Zuschauern im Freiburger Möslestadion besiegte der FCS die U23 des SC Freiburg mit 3:1 (1:0). Der deutliche 5:0-Erfolg des derzeit einzigen Verfolgers TSG Steinbach beim FK Pirmasens spielte so keine Rolle.

FCS-Trainer Dirk Lottner hatte sich vor dem Spiel so einige Gedanken machen müssen, wen er denn auf den Platz schickt. Denn neben Abwehrchef Steven Zellner (Erkältung), Cederic Euschen (Syndesmose) und Fanol Perdedaj (gesperrt) musste kurzfristig auch Timm Golley (Muskelverletzung im Oberschenkel) passen. Lottner entschied sich für ein 3-5-2-System vor Torwart Daniel Batz. Anthony Barylla, Christopher Schorsch und Bonné Uaferro bildeten die letzte Reihe, außen spielten Mario Müller und Tobias Jänicke, zentral Manuel Zeitz und Kianz Froese. Hinter den Spitzen Gillian Jurcher und fabian Eisele gab Sebastian Jacob den Spielmacher.

Schnelles Umschaltspiel nach Ballgewinn - so hieß der Saarbrücker Schlüssel zum Erfolg. Dank des teilweise schlampigen Aufbauspiels der Freiburger klappte das alleine in der Anfangsviertelstunde vier Mal. Doch scheiterte Eisele (4., 12. Minute) an Torwart Niclas Thiede, Jurcher (8.) und Jacob (10.) verfehlten den Kasten.

Freiburg hätte nach 26 Minuten und einem Fehler von Jänicke in Führung gehen müssen. Doch David Nieland traf völlig freistehend das Tor nicht.

Praktisch im gegenzug belohnten sich die Gäste für eine engagierte Vorstellung. Eisele dribbelte parallel zum Strafraum, zog ab. Durch die Beine des Ex-Saarbrückers Ivan Sachanenko und gegen die Laufrichtung von Thiede landete der Ball flach im Eck - das 1:0 (28.) war bis dahin hochverdient.

Nach der Pause zeigte dann auch Marco Terrazino, warum er eigentlich zum Bundesliga-Kader der Breisgauer gehört. Batz spielte er gekonnt aus, seinen Abschluss kratzte Schorsch aber spektakulär von der Linie (48.)

Danach verflachte die Partie bis zu 68. Minute. Gegen Jänickes Flachschuss reagierte Thiede ganz stark, gegen Jacobs Abstauber war Freiburgs Bester aber chancenlos. Das 2:0 war die Vorentscheidung. Den Sack zu macht der eingewechselte José Pierre Vunguidica nach schönem Solo in der 83. Minute.

Der Anschlusstreffer dann keien Werbung fürs Fairpla. Uaferro lag verletzt im Strafraum, doch weder der eingewechselte Nino Miotke noch die freiburger spielten den Ball ins aus. Letztlich traf Marvin Pieringer zum 1:3-Endstand (88.).