Fußball-Regionalliga Südwest: FC Homburg empfängt FC Gießen

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Regionalliga Südwest : Sieg gegen Gießen ist für FCH Pflicht

Letztes Heimspiel im Jahr 2019 am Samstag für Regionalligist FC Homburg.

Die Fußball-Regionalliga Südwest biegt im Jahr 2019 auf die Zielgerade ein. Vor dem Kehraus beim SSV Ulm in der nächsten Woche steht für den FC Homburg an diesem Samstag um 14 Uhr gegen den FC Gießen das letzte Spiel des Jahres im heimischen Waldstadion auf dem Programmplan. „Wir wollen unser letztes Heimspiel vor der Winterpause mit drei Punkten abschließen“, sagt Jürgen Luginger, nachdem der FCH bereits das Hinspiel in Gießen mit 2:0 gewann.

Der Homburger Trainer warnt allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wir dürfen den Gegner nicht leicht nehmen. Am Anfang der Saison hatte Gießen zwar Probleme. Jetzt haben sie sich aber stabilisiert.“ Dass die drei Punkte gegen den Tabellen-15. für den FCH dennoch eine Pflichtaufgabe darstellen, erkennt Luginger an. „Wir spielen zuhause und wollen gewinnen. So müssen wir das auch angehen“, sagt der 51-Jährige.

Soll zumindest der Traum vom Homburger Angriff auf Tabellenplatz eins über den Jahreswechsel am Leben erhalten werden, braucht der FCH zwei Siege bis zur Winterpause. Sollte dann noch der mit zehn Punkten Abstand auf den grün-weißen Tabellenvierten enteilte Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken zeitgleich am Samstag beim heimstarken Dritten TSV Steinbach-Haiger Federn lassen, könnte die Hoffnung noch einmal in die Saarpfalz zurückkehren.

Da die Chancen des FCH, in dieser Saison noch einmal ernsthaft ins Meisterschaftsrennen eingreifen zu können, realistisch betrachtet nicht allzu hoch sind, richten sich die Planungen in Homburg auf eine weitere Spielzeit in der Regionalliga Südwest. Vor diesem Hintergrund ist es unwahrscheinlich, dass sich im Winter bei den Grün-Weißen personell viel tun wird. „Im Winter ist es immer schwer. Ich sehe auch gar keinen Grund, etwas machen zu müssen. Zumal ich davon ausgehe, dass alle Spieler bei uns bleiben werden“, sagt Luginger. Eine Hintertür hält sich der Trainer aber offen: „Wir sperren uns natürlich nicht gegen gute Spieler.“

Michael Berndt sieht ebenfalls keinen erhöhten Handlungsbedarf, räumt aber ein, dass die Suche nach neuen Leuten längst begonnen hat. „Es ist ja nicht so, dass wir nicht unsere Ohren offen halten“, sagt der FCH-Sportmanager und erklärt die besonderen Schwierigkeiten, die Transfers zur Halbzeit einer Saison mit sich bringen. „Zum einen haben die Spieler zu diesem Zeitpunkt einen laufenden Vertrag. Und gute Spieler gibt kein Verein gerne ab“, sagt Berndt.

Sportlich interessante Spieler, die im Umgang als problematisch gelten und deshalb auf dem Transfermarkt landen, schrecken den Sportmanager indes nicht ab. „Spieler können ja auch entwickelt werden – nicht nur sportlich. Wieviele Spieler hatten bei einem Verein oder einem Trainer große Probleme und sind danach bei einem anderen groß heraus gekommen? Es gibt keine leichten und schwierigen Spieler. Es gibt nur gute und schlechte Spieler“, sagt der 40-Jährige.