Fußball-Oberligist FV Diefflen kann wieder auf Hofer zurückgreifen

Fußball-Oberliga : Hofer ist auf Diefflens Bank zurück

Fußball-Oberligist FV Diefflen kann wieder auf Thomas Hofer zurückgreifen. Der Übungsleiter konnte das Team zuletzt wegen einer Operation nicht betreuen.

Thomas Hofer ist wieder zurück. Nach einer Operation musste der 37-Jährige seit Ende August sein Spielertraineramt bei Fußball-Oberligist FV Diefflen ruhen lassen. Für ihn übernahmen seine beiden Co-Trainer Fabian Poß und Hardy Müller die sportliche Verantwortung (wir berichteten). „Die beiden haben das richtig gut gemacht“, lobt Hofer. „Das hat mir wieder mal gezeigt, dass die Zusammenarbeit bei uns im Trainerteam hervorragend funktioniert“, freut sich der 37-Jährige.

Hofer hofft, dass er nach seiner Operation bald wieder schmerzfrei auch selbst auf dem Feld stehen kann. In den vergangenen Monaten hatte der Defensiv-Spieler immer wieder mit Achillessehnen- und Schambein-Problemen zu kämpfen. „Es hat sich bei einer MRT-Untersuchung herausgestellt, dass diese von einer Verletzung in der Symphyse kamen“, verrät der Spielertrainer.

Beim eigenen Hallenturnier im letzten Winter zog sich der 37-Jährige einen Riss in diesem Bindegewebe, das beide Beckenhälften verbindet, zu. Diese Blessur verheilte schlecht – und sorgte so für die Schmerzen des Übungsleiters.

Ursprünglich wollte Hofer bereits am letzten Samstag in der Auswärts-Partie bei Arminia Ludwigshafen auf die Trainerbank zurückkehren. Doch die Partie wurde wenige Stunden vor dem Anpfiff wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Sehr zum Ärger von Hofer. „Das war für mich ein Witz. Ich war nach der Absage 30 Kilometer weiter Wormatia Worms beobachten, weil das unser übernächster Gegner ist. Dort war das schönste Wetter.“

Wegen der Absage stand Hofer erst drei Tage später im Pokal-Duell bei Kreisligist SV Gerlfangen-Fürweiler erstmals wieder in der sportlichen Verantwortung. Dort kam der FV zu einem mühevollen 2:1-Erfolg. Der Siegtreffer gelang Chris Haase mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie erst in der 88. Minute.

Ein nervenaufreibendes Spiel also für Diefflens Übungsleiter? „Nein eigentlich nicht. Es war schwer gegen einen tief verteidigenden Gegner, aber ich war mir sicher, dass wir irgendwann noch ein Tor machen – und so ist es auch gekommen.“

Trotzdem sollte sich Diefflen natürlich steigern – wenn die Rot-Weißen an diesem Samstag um 15.30 Uhr im Heimspiel gegen die SF Eisbachtal etwas Zählbares einfahren wollen. „Die SF sind ein sehr unangenehmer Gegner, weil sie ein gutes Umschaltspiel mit viel Tempo beherrschen“, berichtet Hofer. Der Aufsteiger aus dem Westerwald liegt mit zehn Zählern aktuell auf Rang 13 der Tabelle.

Diefflen hat als Achter sieben Punkte mehr. Sollten gegen Eisbachtal weitere Zähler hinzukommen, dann hätten die Rot-Weißen schon mehr Punkte gesammelt, als letzte Saison zur Winterpause. „Damit war im Vorfeld der Saison nicht unbedingt zu rechnen“, freut sich Hofer. „Aber das Team hat zuletzt sehr gut gearbeitet und ist in der Lage, 90 Minuten Vollgas zu geben“, lobt der Übungsleiter. „Wenn wir den Punkteschnitt, den wir aktuell haben, bis zum Saisonende durchhalten, werden wir unser Ziel nicht in den Abstiegskampf zu kommen, erreichen“, ist sich der wieder genesene Trainer sicher.

Edward Abubu, der vom FV Diefflen im August verpflichtet wurde, zählt nicht mehr zum Kader des Oberligisten. Der 21-jährige Nigerianer, der wegen einer fehlenden Freigabe noch kein Spiel für die Rot-Weißen bestritten hat, erhielt keine Aufenthaltsgenehmigung und hat Deutschland mittlerweile wieder verlassen.