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Fußball-Oberliga: Zwei Saar-Derbys an einem Tag

Fußball-Oberliga: Zwei Saar-Derbys an einem Tag

Elversberg/Hasborn. "Wir sind jetzt ein wenig unter Druck, weil wir einen Fehlstart vermeiden wollen", sagt Gerd Warken, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Rot-Weiß Hasborn

Elversberg/Hasborn. "Wir sind jetzt ein wenig unter Druck, weil wir einen Fehlstart vermeiden wollen", sagt Gerd Warken, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Rot-Weiß Hasborn. Nach einer 0:3-Auftaktniederlage gegen den FK Pirmasens trifft Warken mit seiner Mannschaft am Samstag Nachmittag im dritten und letzten Saarderby des zweiten Spieltags der Oberliga Südwest auf Borussia Neunkirchen (15.30 Uhr im Neunkircher Ellenfeldstadion). Eine Stunde vorher beginnt trifft die SV Elversberg II dem Kunstrasenplatz neben dem Elversberger Stadion an der Kaiserlinde auf den SV Auersmacher (14.30 Uhr). Wegen Unbespielbarkeit des Rasenplatzes im Stadion einigten sich beide Vereine zunächst schnell auf einen Tausch des Heimrechts. Das Hinspiel hätte demnach in Auersmacher und dafür das Rückspiel in Elversberg stattgefunden. Diesem Vorhaben schob Oberliga-Klassenleiter Hans Bernd Hemmler wegen möglicher "Wettbewerbsverzerrung" allerdings einen Riegel vor. "Die Begründung kann ich nicht verstehen. Natürlich wollen beide Mannschaften lieber auf einem Naturrasen spielen", wundert sich Jens Kiefer, Trainer der SVE II, über diese Entscheidung. Doch auch auf dem künstlichen Grün will er den SVA schlagen: "Ich weiß noch nicht, wie viele Spieler uns aus dem Regionalliga-Kader verstärken werden. Aber wenn wir zu unserem Spiel finden und uns vor allem fußballerisch besser präsentieren als letzten Samstag, sehe ich gute Chancen, das Spiel zu gewinnen." Eine Chance, in Neunkirchen zu punkten, sieht auch Gerd Warken: "Ich habe sie in Auersmacher beobachtet und muss sagen, dass sie defensiv zwar gut stehen aber so ihre Probleme mit dem Spielaufbau haben", analysiert der 59-Jährige und ergänzt: "Wir müssen an die gute Stunde aus dem Pirmasens-Spiel anknüpfen und den Gegner in seiner Defensive beschäftigen." zen