Fußball-Oberliga: Neunkircher Spieler setzen Verein Frist

Fußball-Oberliga: Neunkircher Spieler setzen Verein Frist

Heute entscheidet sich, ob die Mannschaft von Borussia Neunkirchen zusammenbleibt oder nicht. Die Spieler des Fußball-Oberligisten haben dem Verein eine Frist gesetzt, in der geklärt werden soll, ob die endgültige Insolvenz abgewendet werden kann und die Borussia weiter regulär am Spielbetrieb der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar teilnehmen kann.

"Wir hoffen, dass es weitergeht, aber wir Spieler können sowieso nichts daran ändern", sagte Mannschaftskapitän Yannick Bach gestern, "Wenn es hier nicht weitergeht, muss sich halt jeder nach Alternativen umschauen."

Michael Krebs, 2. Vorsitzender des Vereins, glaubt nicht, dass es soweit kommen wird. Er geht wie seine Vorstandskollegen nach Gesprächen mit Sponsoren "in ganz hohem Maße davon aus, dass zeitnah die notwendigen liquiden Mittel zur Abwendung der drohenden Insolvenz bereitstehen werden". Des Weiteren habe der Verein die von Insolvenzverwalter Marc Herbert gefundenen vermeintlichen Schwarzgeld-Konten aufgearbeitet. "Der geäußerte Verdacht von Steuerverkürzung konnte dabei vollumfänglich ausgeräumt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Nach einem zu erwartenden Testat durch das Finanzamt stehe aus Sicht des Vorstandes "einem bere its vorverhandelten Kredit, der über die Einspeisevergütung der Photovoltaikanlage getilgt werden soll, keine weitere Hürde mehr im Weg". Weiter heißt es: "Die Verantwortlichen von Borussia Neunkirchen haben damit ihre Hausaufgaben erstmal erfolgreich erledigt und setzen nun darauf, dass Insolvenzverwalter Herbert die Insolvenz abwenden werden wird."

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